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Kein Geld für TOTY ausgeben - Jahics Appell an die FIFA-Community

Profi spricht sich gegen FIFA Points aus

Kein Geld für TOTY ausgeben - Jahics Appell an die FIFA-Community

Für Mirza Jahic steht fest: Die Chance, eine TOTY-Karte zu ziehen, ist zu gering.

Für Mirza Jahic steht fest: Die Chance, eine TOTY-Karte zu ziehen, ist zu gering. DFL/EA SPORTS

Wer während des Team-of-the-Year-Events eine der blauen Spezialkarten für sein FUT-Team zieht, der muss sich so schnell keine Sorgen mehr um Münzen machen. Die Spieler sind extrem wertvoll und ein Objekt der Begierde für große Teile der FIFA-Community. Das ist ein Grund dafür, warum viele Spieler vor dem TOTY ihre Münzen in Ultimate Team sparen. Andere greifen hingegen eher zur eigenen Geldbörse und laden FIFA Points auf ihren Account. eSportler Mirza Jahic ist kein Fan davon. "Ich werde dieses Jahr aus verschiedenen Gründen keinen Cent mehr in dieses Spiel investieren, auch nicht beim TOTY. Und ich appelliere an Euch, es genauso zu machen", schreibt der Österreicher auf Twitter.

"Geld wegwerfen"

Auf seine Gründe geht er nicht weiter ein. Wer Jahic kennt, weiß jedoch: Der FIFA-Veteran ist mit dem Spiel und dem Vorgehen von Entwickler EA SPORTS unzufrieden, hat aber selber anfangs Geld ins Spiel investiert. Warum jetzt allerdings kein Spieler Geld reinstecken sollte, erläutert der Profi von SK Gaming und dem 1. FC Köln wie folgt: "Die Chance, eine blaue Karte zu ziehen, ist gleich null. Ihr werdet Euch nur ärgern und Euer wertvolles Geld wegwerfen."

Gleich null ist die Wahrscheinlichkeit zwar nicht, jedoch deutlich unter einem Prozent bei den üblichen Goldpacks. Selbst wer 100 Stück im Wert von jeweils 7.500 Münzen öffnet, kann demnach nicht damit rechnen, auch nur eine TOTY-Karte zu ziehen. Bei den Spezialsets, die EA anlässlich des Events verkauft, sieht es kaum besser aus.

Ähnliche Appelle wie den von Mirza Jahic gibt es immer wieder, denn in den letzten Jahren ist die Unzufriedenheit der Community deutlich gewachsen. Die Vergangenheit hat jedoch auch gezeigt: Einen großen Einfluss haben solche Aufrufe nicht - im Vergleich zur weltweiten Spielermasse werden schlichtweg zu wenig Personen erreicht. Ein großer Boykott wird allerdings auch kaum das Ziel von Jahic sein. Schon ein paar Spieler umzustimmen wird ihm wahrscheinlich genügen.

Christian Mittweg