2. Bundesliga

Heidenheim macht Druck - Regensburg gewinnt in Bochum

Überblick: Nürnberg beendet Talfahrt - Topteams patzen

Heidenheim macht Druck - Regensburg gewinnt in Bochum

Jubel in Heidenheim und enge Kiste in Bochum

Jubel in Heidenheim und enge Kiste in Bochum. imago images

Sieg gegen Osnabrück: Heidenheim marschiert weiter

Für den 1. FC Heidenheim kommt die Winterpause wohl zu Unzeiten: Die Ostalbstädter setzten sich am Sonntagnachmittag gegen den VfL Osnabrück mit 3:1 durch und überstanden damit auch die vierte Partie in Folge ohne Niederlage (3/1/0). Allerdings kassierte Heidenheim erstmals seit drei Partien wieder ein Gegentor. Dennoch rückt der 1. FCH damit näher an die Aufstiegsränge heran, doch auch Osnabrück kann trotz der Niederlage sorgenfreie Weihnachten feiern. Allerdings wird zum Wiederanpfiff im neuen Jahr Taffertshofer fehlen, der sich die Ampelkarte einfing.

2. Bundesliga - Scorer 2019/20
Klos Fabian
18
Ganvoula Silvere
15
Blum Danny
14
2. Bundesliga - 18. Spieltag
2. Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Arminia Bielefeld
34
2
Hamburger SV
31
3
VfB Stuttgart
31
2. Bundesliga - Torjäger 2019/20
Klos Fabian
13
Schäffler Manuel
12
Ganvoula Silvere
10

Regensburg fügt Bochum erste Heim-Niederlage bei

Im letzten Heimspiel des Jahres hat es nun auch den VfL Bochum erwischt: Die Westdeutschen unterlagen Jahn Regensburg mit 2:3 und mussten die erste Niederlage der laufenden Saison vor eigenem Publikum einstecken. Regensburg feierte den dritten Dreier in der Fremde, muss zum Auftakt im neuen Jahr aber auf Geipl verzichten. Der Mittelfeldspieler, der sein Comeback nach zweimonatiger Verletzungspause feierte, holte sich in Durchgang zwei binnen weniger Sekunden die Ampelkarte ab.

Remis für Sandhausen nach Koschinat-Verlängerung

Bescherung gab es für den SV Sandhausen bereits vor dem Anpfiff der Partie gegen Holstein Kiel, als die Verlängerung mit Cheftrainer Uwe Koschinat bis Juni 2022 verkündet wurde. Anschließend trennten sich die Kurpfälzer von den Störchen mit einem 2:2. Beide Teams überwintern damit im gesicherten Mittelfeld.

Doppelpack von Veerman bringt Arminen erste Auswärtsniederlage

Nach sechs Spielen ohne Niederlage musste sich Bielefeld bei St. Pauli deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Die Arminen legten einen klassischen Fehlstart am Millerntor hin. Nach einer Ecke köpfte Veerman bereits in der dritten Minute zur Führung ein. Die Defensive der Gäste zeigte sich auch in der Folge nicht auf der Höhe, was erneut Veerman nach einer knappen halben Stunde zu seinem zweiten Treffer nutzte. Bielefeld hatte auch seine Chancen, nutzte diese aber nicht. Die Hamburger blieben brutal effektiv und Gyökeres erhöhte auf 3:0. Für Bielefeld war es die erste Auswärtsniederlage (7/2/1).

Walter wackelt nach Remis in Hannover

Stuttgart kam in Hannover nicht über ein 2:2 hinaus. Beim VfB sind sie es mittlerweile ja gewohnt, dass einem Rückstand hinterhergelaufen wird. So war es denn auch in Niedersachsen. Nach einem Patzer von Endo war es letztlich Ducksch, der den Ball zur verdienten Führung über die Linie drückte. Die Hausherren waren viel präsenter, gewannen entsprechend mehr Zweikämpfe und hatten gegen die Schwaben bis zur Pause wenig Mühe. Walter brachte Gonzalez und der traf nach elf Sekunden zum 1:1. Der Knotenlöser für verkrampfte Schwaben? Jedenfalls legte Silas zur Führung nach. Doch der VfB blieb hinten unsicher, was Prib zum 2:2 nutzte. Chancen zum Sieg gab es hüben wie drüben, doch es blieb beim Remis. Ob es für Coach Walter weitergeht, wird wohl noch an diesem Wochenende entschieden werden.

VAR kassiert 3:2 für den HSV wieder ein

Kein Sieger fand sich in Darmstadt, wo sich der SVD und der Hamburger SV mit einem 2:2 trennten. Der HSV hatte in der Anfangsphase durch Jatta und Leibold schnell die ersten Chancen und die verdiente Führung folgte schnell. Nach einem hohen Ball in den Strafraum war es am Ende wohl Hinterseer, der das Leder über die Linie köpfte. Während die Gäste am zweiten Treffer schnupperten, war es Dursun, der dem Hecking-Team die kalte Dusche verpasste und zum 1:1 ausglich. Der Favorit schlug kurz vor der Pause zurück. Nach einem sehenswerten Freistoß an den Pfosten staubte Jatta zum 2:1 ab. Wieder war es Dursun, der den Vorsprung in der zweiten Hälfte egalisierte. Van Drongelen glückte zwar die erneute Führung, aber der VAR kassierte den Treffer wegen einer Abseitsstellung wieder ein. So blieb es bei der Punkteteilung und beide Teams warten nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg.

Heimstarkes Aue lässt sich nicht abschütteln

Erzgebirge Aue blieb auch im neunten Heimspiel ungeschlagen und schickte die Spielvereinigung aus Fürth mit einer 1:3-Pleite nach Hause. Noch in der Anfangsviertelstunde gelang Hochscheidt die Führung für Aue. Zuvor hatten die Franken gleich nach Anpfiff nur den Pfosten getroffen (Hrgota). Nach dem Wechsel war die Partie nach einem Doppelschlag von Nazarov (per Elfmeter) und Krüger schnell entschieden. Hrgota verkürzte (ebenfalls per Elfmeter) nur noch zum 1:3-Endstand. Durch den Erfolg bleibt Aue mittendrin im Rennen um den Aufstieg.

Hack beendet Nürnberger Talfahrt

Der 1. FC Nürnberg beendet die Talfahrt und feierte nach neun sieglosen Ligaspielen (0/4/5) im Krisen-Duell mit Dynamo Dresden wieder einen Dreier. Nürnberg übernahm vom Start weg die Initiative, kam aber dennoch nur zu einem Abschluss (Schleusener scheiterte an Keeper Broll). Der zweite Schuss aufs Tor saß dann aber schon. Hack traf die Kugel zwar nicht optimal, hatte aber Glück und schoss sein Team in Front. Nach dem Wechsel waren die Hausherren im Glück, als Koné einen Konter der Gäste überhastet abschloss und Keeper Dornebusch zur Stelle war. Der Club blieb cool und Hack erhöhte nach schöner Vorarbeit von Behrens zum 2:0-Endstand. So atmet auch Coach Jens Keller auf, schließlich war es im fünften Spiel der erste Sieg unter seiner Regie. Die Sachsen gehen mit der Roten Laterne ins neue Jahr und verlieren etwas den Anschluss.

KSC enttäuscht - Knöll staubt ab

Nach dem 1:5 gegen Fürth wollte der Karlsruher SC Wiedergutmachung betreiben und enttäuschte seine Fans doch erneut. Denn gegen Wehen Wiesbaden setzte es eine 0:1-Niederlage. Sehr rustikal gingen die Gäste in den ersten Minuten zu Werke, Mockenhaupt und Camoglu bekamen die harte Gangart zu spüren. Die Badener ließen sich aber erstmal nicht einschüchtern und hatten kurz vor dem Ende der ersten Hälfte die ganz große Chance zur Führung. Nach einer Ecke kam Roßbach aus kurzer Distanz zum Kopfball, Keeper Lindner reagierte glänzend. Das Spiel blieb aber auch nach dem Wechsel arm an Höhepunkten, ein Patzer musste fürs erste Tor herhalten. Uphoff bekam einen Schuss nicht zu fassen und Knöll staubte ganz klassisch ab. Da eine Reaktion der Hausherren ausblieb, brachte der SVWW die knappe Führung über die Zeit.

cru/tru