Bundesliga

Glasner lässt Systemfrage offen

Gegen Schalke im 3-4-3 oder im 4-3-3? Was wird mit Knoche?

Glasner lässt Systemfrage offen

Oliver Glasner

Denkt noch über einen Wechsel des Spielsystems nach: Oliver Glasner. imago images

Mut macht dem Coach, dass sein Team schon am Sonntag gegen den entthronten Tabellenführer Borussia Mönchengladbach das zweikampfstärkere Team gewesen sei. Körperlich sei die Mannschaft ohnehin schon die ganze Saison gut drauf. Admir Mehmedi (Oberschenkelprobleme) falle allerdings aus, möglicherweise werde zudem Xaver Schlager geschont, nachdem er nach seiner Verletzung zwei Spiele in Folge gemacht habe.

Zum Spielsystem hielt sich Glasner noch bedeckt. Der Wechsel von einem 3-4-3-System auf ein 4-3-3 war ein wichtiger Baustein des Sieges über Gladbach gewesen. Jerome Roussillon wusste als Linksverteidiger zu überzeugen, ebenso Josuha Guilavogui als alleiniger Sechser. Und Schlager und Maximilian Arnold entwickelten die vom Trainer gewünschte Torgefährlichkeit. Neun hochkarätige Tormöglichkeiten waren die Folge, nur die mangelnde Chancenverwertung verhinderte eine frühzeitige Entscheidung zugunsten der Wölfe.

Und gegen Schalke? Da die Gelsenkirchener üblicherweise mit einer Raute spielen, liebäugelt Glasner mit einer Rückkehr zum 3-4-3. "Aber lasst Euch überraschen", so der Trainer. Entscheiden werde er am Mittwochvormittag. Dann stehe auch fest, ob der gegen Gladbach stark aufspielende Robin Knoche erneut einen Platz in der Innenverteidigung erhalte.

sam