Bundesliga

Adam Szalai: Das Wiedersehen in Mainz mit Nico Schulz

Auch in Mainz läuft es für den Ex-Hoffenheimer nicht rund

Szalais Wiedersehen mit Schulz

Adam Szalai und Nico Schulz

Adam Szalai und Nico Schulz sehen sich nach ihrem Wechsel von der TSG Hoffenheim in Mainz wieder. picture alliance

Für Szalai steht die Chancen gar nicht mal so schlecht, im dritten Spiel unter dem neuen Trainer Achim Beierlorzer erstmals einen Platz in der Startelf zu ergattern. Karim Onisiwo fehlte zu Wochenbeginn im Training wegen Rückenproblemen und eines Infekts. Auch Robin Quaison hatte nach der Partie in Augsburg kürzertreten müssen. "Beide sind inzwischen wieder im Training", erklärt Beierlorzer, der in seinen Übungseinheiten zuletzt 22 Mann zählte.

Wenn er die Aufstellung machen würde, würde er sich aufstellen.

Achim Beierlorzer über Jean-Philippe Mateta

Darunter befindet sich auch Jean-Philippe Mateta, der nach seiner Meniskus-OP auf seinen ersten Saisoneinsatz brennt. "Wenn er die Aufstellung machen würde, würde er sich aufstellen", sagt Beierlorzer schmunzelnd, "er sieht keinen Grund, warum er nicht spielen sollte." Der Trainerstab ist da naturgemäß zurückhaltender. Ein Comeback in den letzten drei Spielen 2019 schließt allerdings auch Beierlorzer nicht aus: "Schaun wir mal, es ist ja bald Weihnachten..."

Die Genesung von Mateta und die bevorstehende Rückkehr von Dong-Won Ji, der ebenfalls in der Sommervorbereitung am Knie operiert wurde, auf den Trainingsplatz, verschärft den Konkurrenzkampf im FSV-Angriff. Auch der 32 Jahre alte Routinier Szalai wird sich strecken müssen, um auf mehr Einsatzzeiten zu kommen, bisher spielte er achtmal von Anfang an.

Adam Szalai: Noch kein Bewerbungsschreiben für Ungarn

Dabei hatte die Perspektive bei seiner Rückkehr nach Mainz eine wesentliche Rolle gespielt. Szalai wollte dadurch seine Position in der ungarischen Nationalmannschaft festigen, die Ende März gegen Bulgarien in den Play-offs gegen Bulgarien und im Erfolgsfall danach gegen den Sieger der Partie Island-Rumänien um die Teilnahme an der EM 2020 spielt. Wirklich gelungen ist ihm das angesichts von nur einem Saisontor allerdings noch nicht.

Michael Ebert