Europa League

Der VfL Wolfsburg bezwingt Saint-Etienne dank Paulo Otavio

Wolfsburg verpasst Rang eins

Paulo Otavio trifft beim Debütantenball in Wolfsburg

Paulo Otavio und Renato Steffen

Torschütze Paulo Otavio und Gratulant Renato Steffen. Getty Images

Dass es zu personellen Veränderungen kommen wird, hatte Glasner bereits auf der Pressekonferenz vor dem Spiel angekündigt - ebenso wie die Tatsache, dass Daniel Ginczek zu seinem Startelfdebüt in dieser Saison kommen würde, das gleichbedeutend mit dem ersten Einsatz auf internationaler Ebene für den 28-Jährigen war. Dass der Trainer des VfL Wolfsburg allerdings gleich zehn Veränderungen im Vergleich zum 0:1 in Freiburg vornehmen würde, damit hätten wohl die wenigsten gerechnet.

So kam es dazu, dass neben Ginczek, auch Xaver Schlager, Elvis Rexhbecaj und Paulo Otavio ihre Premiere im Europapokal feiern durften - der letztgenannte Brasilianer spielte gar das erste Mal überhaupt im Trikot der Wölfe. Entsprechend glücklich war der Torschütze des Tages nach der Partie: "Das ist schon ein tolles Gefühl. Von dem Moment habe ich vier Monate lang geträumt", sagte der im Sommer aus Ingolstadt gekommene Abwehrspieler zur "dpa".

Spielersteckbrief Ginczek

Ginczek Daniel

Spielersteckbrief Rexhbecaj

Rexhbecaj Elvis

Spielersteckbrief X. Schlager

Schlager Xaver

Spielersteckbrief Paulo Otavio

Rosa da Silva Paulo Otavio

"Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt"

Ginczek, der im Spiel einmal knapp am Pfosten scheiterte, analysierte im Nachgang der Begegnung: "Man hat am Anfang schon gemerkt, dass die Abläufe nicht richtig gestimmt haben. Aber in der zweiten Halbzeit konnten wir uns dann steigern. Mit etwas Glück wären noch ein oder zwei Tore mehr möglich gewesen." Der Stürmer hob außerdem gegenüber dem "sid" hervor, dass "die Mannschaft nach den beiden Bundesliga-Niederlagen eine gute Reaktion gezeigt hat".

Auf wen die Wolfsburger in der Zwischenrunde treffen, wird sich am Montag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) im schweizerischen Nyon entscheiden. Als Zweitplatziertem droht den Wölfen allerdings ein schweres Los: Sie könnten auf Champions-League-Absteiger wie Inter Mailand oder Ajax Amsterdam ebenso treffen wie auf Glasners Ex-Verein, den Linzer ASK - an dessen Seitenlinie mittlerweile Ex-VfL-Coach Valerien Ismael steht.

Gegen wen die Niedersachen am Ende antreten müssen, ist laut Paulo Otavio nicht so wichtig: "Einen Wunschgegner haben wir nicht. Wir wollen genauso weiterspielen wie heute. Egal gegen wen." Sowieso steht für die Wölfe am Wochenende zunächst das schwere Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auf der Tagesordnung.

fob