Bundesliga

Union-Trainer Urs Fischer: "Wachsam" in Paderborn - mit Neven Subotic?

Union Berlin will in Partylaune bleiben

Fischer: "Wachsam" in Paderborn - mit Subotic in der Startelf?

Union-Trainer Urs Fischer mit Abwehrchef Neven Subotic

Union-Trainer Urs Fischer mit Abwehrchef Neven Subotic imago images

Eine Party hat in dieser Woche beim 1. FC Union Berlin schon stattgefunden. Am Mittwochabend kamen Vereinsführung, Mitarbeiter, Ehrengäste, Spieler und ihre Angehörigen am Köpenicker Müggelsee auf dem Gelände des Ausflugslokals Rübezahl zur Weihnachtsfeier zusammen. Über 500 Menschen erfreuten sich an der Weihnachtsmarkt-Atmosphäre und dem großartigen Jahr, das mit dem Aufstieg und dem bislang sehr starken Abschneiden in der 1. Bundesliga garniert wurde.

Der Verein nutzte die Gelegenheit, ausscheidende Mitarbeiter feierlich zu verabschieden. In Rente ging mit Elvira Henschke beispielsweise eine der guten Seelen des Klubs. Die langjährige Betreuerin der ersten Mannschaft, die zuletzt im Fanshop arbeitete, war seit 1988 für Union tätig. Europacup, 2. Bundesliga, Oberliga: Henschke erlebte alle Höhen und Tiefen seit dem Mauerfall aktiv mit.

Es gibt genügend Ansätze für uns, das Spiel sehr wachsam zu beginnen.

Urs Fischer

Die Fans brauchen keine Bedenken haben: Die Profis überstanden den Abend gut. "Alle sind wohlauf. Das Essen hat geschmeckt", sagte Trainer Urs Fischer. Vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) beim SC Paderborn hat der Schweizer die Qual der Wahl. Mit Verteidiger Neven Subotic (nach muskulären Problemen) sowie den Offensivspielern Suleiman Abdullahi (nach Kopfverletzung) und Joshua Mees (nach Adduktorenproblemen) stehen im Vergleich zum 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln drei zusätzliche Akteure für den Kader zu Verfügung.

Subotic dürfte in die Startelf zurückkehren, obwohl der ihn gegen Köln vertretende Michael Parensen traditionell wie bei fast allen seinen Einsätzen in der vergangenen und aktuellen Spielzeit zu überzeugen wusste. Weiterhin nicht in Frage kommen Abwehrmann Keven Schlotterbeck, Mittelfeldmann Grischa Prömel (beide Knieverletzung) sowie Außenbahnspieler Akaki Gogia (Kreuzbandriss).

Fischer wird den Tabellenvorletzten Paderborn nicht unterschätzen, der in der vergangenen Woche mit einem 1:0-Erfolg bei Werder Bremen die Rote Laterne an Köln weiterreichen konnte. "Paderborn wird sehr selbstbewusst auftreten. Sie setzen ihren Weg und Plan konsequent um. Sie haben beim 3:3 in Dortmund 3:0 geführt, gegen RB Leipzig nur 2:3 verloren und in Bremen 1:0 gewonnen. Es gibt genügend Ansätze für uns, das Spiel sehr wachsam zu beginnen", erklärte Fischer.

Sieglos gegen Paderborn

Warnung für die Hauptstädter dürfte sein, dass es gegen die Mannschaft von Ex-Unioner Steffen Baumgart in der vergangenen Saison keinen Sieg gab. In Paderborn hieß es 0:0. Im Stadion An der Alten Försterei setzte es gar eine 1:3-Niederlage. Wenn Union jetzt gewinnen würde, könnte es bei den Eisernen die nächste Feier geben. 1680 Union-Fans reisen mit.

Matthias Koch