3. Liga

Barez: "Da ist kein Zauberstab, den man schwingt, und es funktioniert"

Heidemann fehlt den Preußen gegen Magdeburg gesperrt

Barez: "Da ist kein Zauberstab, den man schwingt, und es funktioniert"

Arne Barez

Auch als Mentalcoach gefragt: Arne Barez. imago images

Heidemann hatte in der 90. Minute des Auswärtsspiels in Meppen (1:3) von Schiedsrichter Patrick Hanslbauer die Rote Karte gesehen, weil er René Guder zu Fall gebracht hatte. Nach einem Einspruch der Preußen wurde die Sperre vom DFB-Sportgericht von zwei Partien auf eine Partie reduziert. Der 24-jährige Linksverteidiger fehlt Münster somit lediglich im Heimspiel gegen Magdeburg am Freitagabend (19 Uhr, LIVE! bei kicker).

Unabhängig davon kündigte Barez an, wieder Veränderungen vornehmen zu wollen. In Meppen hatte der eigentliche U-19-Coach mit einer spielstarken Besetzung der Zentrale daneben gelegen und räumte das hinterher ein. "Wir haben es als gesamte Mannschaft nicht geschafft, wir können die Probleme nicht alleine auf das zentrale Mittelfeld zurückführen", sagte er auf der Pressekonferenz am Donnerstag.

Nach 15 Spielen (inklusive Westfalenpokal) ohne Erfolgserlebnis spielt natürlich auch der Kopf eine Rolle. "Vielleicht hat das Ganze ein Stück weit mit Angst zu tun", vermutet Barez und fordert: "Die Jungs wissen ja im Grundsatz alle, wie man Zweikämpfe führt. Die Spieler müssen auf dem Platz Haltung zeigen und mutiger und energischer in ihren Entscheidungen sein."

An der Mentalität im Spiel müsse Münster ansetzen, um das Ruder aus eigener Kraft herumzureißen. "Da ist kein Zauberstab, den man schwingt und es funktioniert auf einmal", weiß Barez. Das wäre auch zu schön.

cfl