Bundesliga

Roses Stammtisch-Konter: "Wir haben auch bei Union Berlin verloren"

Gladbach reicht am Donnerstag gegen Basaksehir ein Punkt

Roses Stammtisch-Konter: "Wir haben auch bei Union Berlin verloren"

Marco Rose

Ein Schritt fehlt noch zum Weiterkommen: Gladbach-Coach Marco Rose. imago images

Man kann es sich inzwischen kaum mehr vorstellen. Doch Gladbach wäre, zumindest international, beinahe fatal in die Saison gestartet. Nach der 0:4-Heimpleite gegen Wolfsberg stand es in Spiel zwei bei Basaksehir bis in die Nachspielzeit hinein 0:1, ehe Patrick Herrmann das 1:1 erzielte. "Wir sind aber ein ganzes Stück weiter als noch im Hinspiel", sagte Trainer Marco Rose, dessen Team in der Folge gegen AS Rom (1:1, 2:1) und bei Wolfsberg (1:0) eifrig Punkte sammelte. Seit dem Spiel in der Türkei habe man "viel mehr Dynamik und Zielstrebigkeit" ins Spiel gebracht". Damals habe man "sehr unsauber" gespielt.

Gut möglich, dass Rose nach dem 2:1-Coup gegen die Bayern rotieren lässt. Alle seien "gut drauf", auch der zuletzt angeschlagene Alassane Plea wird mitwirken können. "Es kann immer mal wieder sein, dass Überraschungen herauskommen", sagte Rose. Spieler könnten sogar überraschend auf der Tribüne landen. "Nicht weil sie schlecht sind, sondern weil alle gut drauf sind", betonte er.

Phrasen gegen den Stammtisch

Klar, dass in Gladbach die Erwartungshaltung aufgrund der Tabellenführung in der Bundesliga wächst. Von saloppen Sprüchen à la 'Wer gegen Bayern gewinnen kann, kann auch gegen Basaksehir gewinnen', die laut eines Reporters rund um Gladbach fallen sollen, hält Rose herzlich wenig. "Ich wusste nicht, dass Stammtische so früh am Tag schon offen haben. Der Klassiker halt", sagte er und konterte die Stammtischparole mit Phrasendrescherei. Da kämen nur "die langweiligen Dinge von mir: Wir müssen da sein, von der ersten Minute. Wir wollen guten Fußball spielen. Baskasehir ist nicht Bayern. Und so weiter", grinste Rose, der dann noch daran erinnerte: "Im Übrigen haben wir vor 14 Tagen bei Union Berlin verloren."

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