Champions League

Borussia Dortmund - Brandt: "Man sieht, dass wir gut zocken können"

Erleichterung nach dem Einzug ins Achtelfinale

Brandt: "Man sieht, dass wir gut zocken können"

Julian Brandt

Traf zum 2:1-Sieg für Dortmund: Julian Brandt. picture alliance

Die Erleichterung war den Dortmundern nach dem Spiel anzumerken. Dass der BVB die Weihnachtstage in der Champions League verbringt und nicht in der ungeliebten Europa League, erleichterte die Protagonisten der Schwarz-Gelben sehr. Ein wichtiger Faktor dabei: Julian Brandt, der von der Position vor der Abwehr aus nicht nur das 1:0 einleitete, sondern das 2:1 per frechem Schuss ins kurze Eck selbst erzielte. Nach der Partie sprach Brandt im Dortmunder Stadion über...

... die starke Leistung von Torhüter Roman Bürki: "Wir haben ihn natürlich gefeiert. Ich glaube, er hat jetzt genug Selbstvertrauen für die nächsten zwei, drei Wochen."

... die Erleichterung nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League: "Natürlich kommt auch dazu, dass die Prager ein paar Chancen danebengeschossen haben. Das letzte Quäntchen Glück war für uns heute das Ergebnis aus Mailand - da hat vieles gepasst. Wir wussten, dass wir das auch ein wenig brauchen. Trotzdem ist es schön, wenn ein Tag mal genauso läuft, wie man sich das vorstellt."

Wenn wir jetzt die nächsten drei Spiele gut abschließen, sind wir auch in der Bundesliga wieder in einer sehr guten Position, aus der wir angreifen können.

Julian Brandt

... sein entscheidendes Tor zum 2:1: "Ich freue mich natürlich, wenn ich dem Verein helfen kann. Das war für uns als Team sehr besonders. Wir sind dabei, wieder etwas in die richtige Spur zu finden, überwintern im DFB-Pokal und der Champions League. Wenn wir jetzt die nächsten drei Spiele gut abschließen, sind wir auch in der Bundesliga wieder in einer sehr guten Position, aus der wir angreifen können."

... den Informationsfluss während des Spiels: "In der Halbzeit wussten wir den Zwischenstand aus Mailand. Die nächste Info kam dann, als Barcelonas 2:1 auf der Leinwand angezeigt wurde. Dazwischen wussten wir nicht Bescheid. Ich weiß nicht, ob der Coach mit anderen Spielern gesprochen hat, ich habe aber nichts mitbekommen. Umso motivierter war ich, als das Stadion gejubelt hat."

... seine neue Rolle im zentralen Mittelfeld: "Natürlich fühle ich mich dort sehr wohl. Es macht mir Spaß, mit den Jungs zu spielen, natürlich kommt aber auch Gegenwehr der anderen Mannschaften. Gegen Fortuna Düsseldorf war es einfacher als heute, Slavia hat sehr gut gepresst. Unter Druck ist es dann nicht immer einfach, den Ball zu halten. Trotzdem macht es Spaß. Selbst wenn heute nicht alles perfekt war, sieht man, dass wir gut zocken können. Wenn wir das wieder reinkriegen, gewinnen wir auch wieder mehr Spiele."

Aufgezeichnet von Jim Decker

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