Eishockey

Red Bull München strauchelt auch bei den Iserlohn Roosters

DEL - 26. Spieltag: Straubing und Mannheim holen auf

Nächster Patzer: Tabellenführer München strauchelt auch in Iserlohn

Daniel Fiessinger

Hängender Kopf: Daniel Fiessinger musste mit Red Bull München die nächste Niederlage einstecken. imago images

Für Spitzenreiter München war es die vierte Niederlage aus den vergangenen sechs Spielen. Alexandre Grenier (27.) schoss das entscheidende Tor für die Sauerländer, die dadurch einen Platz in der Tabelle gut machten und nur noch Drittletzter sind. Neben Grenier war der erst 19 Jahre alte Torhüter Daniel Neffin in seinem ersten DEL-Spiel Matchwinner für die Sauerländer.

Der Überraschungszweite Straubing Tigers und Titelverteidiger Adler Mannheim rücken dadurch weiter an München heran. Straubing bezwang die Grizzlys Wolfsburg 5:3 (2:0, 2:3, 1:0) und hat nach dem vierten Sieg in Serie nur noch fünf Punkte Rückstand auf München. Der Tabellendritte Mannheim gewann souverän mit 3:0 (1:0, 2:0, 0:0) gegen den Letzten Schwenningen. Für den Meister war es bereits der achte Erfolg am Stück. Die Adler liegen damit noch neun Zähler hinter den Münchnern.

Pleite für die Haie - Nürnberg siegt nach Penaltys

Zudem kassierten die Kölner Haie nach zuvor fünf Siegen eine überraschend deutliche 1:5-Niederlage (1:2, 0:1, 0:2) bei den Augsburger Panthern. Ingolstadt verlor 3:4 gegen Nürnberg nach Penaltyschießen (1:1, 1:0, 1:2).

Eisbären holen den ersten Dezember-Sieg

Am Donnerstag gelang den Eisbären Berlin im Monat Dezember der erste Sieg in der DEL. Der Tabellenvierte gewann gegen die Düsseldorfer EG mit 3:1 (0:1, 0:0, 3:0) und bescherte den Gästen damit die vierte Niederlage in den vergangenen fünf Spielen. Allerdings erzielten James Sheppard (2) und Maxim Lapierre die Tore der Eisbären erst im Schlussdrittel.

Für einen brisanten Auftakt sorgten dagegen die Düsseldorfer, die mit dem Führungstreffer nach gerade einmal 71 Sekunden die Berliner Verunsicherung der drei vorangegangenen Niederlagen verstärkten. Luke Adam bestrafte einen Aufbau-Fehler der Gastgeber und hatte keine Mühe, Eisbären-Torwart Sebastian Dahm zu überwinden. Nach der Drittelpause gewannen die Eisbären vor 10.126 Zuschauern die Kontrolle über die Partie und waren in der Abwehr gefestigter. Im Schlussabschnitt bestrafte James Sheppard einen Fehler der Gäste mit dem Ausgleich (44.) und legte fünf Minuten später in Überzahl zur 2:1-Führung nach. Maxim Lapierre erzielte vier Minuten vor der Schlusssirene den 3:1-Endstand. Bereits am Mittwoch unterlag Krefeld knapp mit 2:3 gegen Bremerhaven.

dpa/jom/mib