Bundesliga

Modeste-Wechsel: Landgericht gibt dem 1. FC Köln recht

Klage gegen den Bundesligisten abgewiesen

Modeste-Wechsel: Landgericht gibt dem 1. FC Köln recht

Anthony Modeste

Anthony Modeste steht schon längst für den 1. FC Köln am Platz, sein Wechsel beschäftigt aber noch die Gerichte. imago images

Beim 2:3 am 15. Februar im Topspiel der 2. Bundesliga in Paderborn durfte Modeste für den Effzeh auf den Platz, zuvor verhinderte eine ungeklärte Vertragslage einen Einsatz. Vielmehr beschäftigte der Wechsel des Angreifers von Köln nach Tianjin Quanjian und zurück die Gerichte. Modeste trug sechs Tore zum Aufstieg der Kölner bei, in der Bundesliga gelang ihm bei elf Einsätzen bislang nur ein Tor - und ganz nebenbei war Modeste, besser sein Wechsel im Sommer 2017 nach China, bis Dienstag immer noch Gegenstand vor Gericht.

"Dabei ging es um die Forderung der Petralito Sport Service GmbH, die für die Vermittlung von Stürmer Anthony Modeste zum FC Tianjin im Sommer 2017 zwei Millionen Euro Provision geltend machte", ließ der Bundesligist in einer Erklärung wissen. Die 21. Zivilkammer des Kölner Landgerichts hat "eine Klage gegen den 1. FC Köln abgewiesen". So konnte die Petralito Sport Service GmbH "einen Nachweis, dass sie tatsächlich einen wesentlichen Beitrag zu dem Transfer geleistet hatte" letztlich "auch in der Beweisaufnahme nicht erbringen", wie das Gericht urteilte.

"Unsere Auffassung ist im Laufe des Prozesses und durch die Zeugenaussagen deutlich gestützt worden. Wir sind sehr froh, dass das Gericht unserer Haltung gefolgt ist und die Klage abgewiesen hat", meinte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Ob der "Fall Modeste" endgültig vom Tisch ist, wird sich zeigen, denn "das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Petralito Sport Service GmbH kann dagegen binnen eines Monats nach förmlicher Zustellung des Urteils Berufung beim Oberlandesgericht einlegen".

nik

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