Eishockey

"Erstes Tor, zweites Tor, dann schauen wir weiter": München glaubt ans Wunder

Nach dem ernüchternden 1:5 bei Djurgarden

"Erstes Tor, zweites Tor, dann schauen wir weiter": München glaubt ans Wunder

Münchens Coach Don Jackson bleibt trotz 1:5 im Hinspiel gegen Djurgardens optimistisch.

Münchens Coach Don Jackson bleibt trotz 1:5 im Hinspiel gegen Djurgardens optimistisch. picture-alliance

Auch Kapitän Patrick Hager glaubt daran, dass der deutsche Eishockey-Vizemeister am Dienstag (20.00 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Djurgarden Stockholm so hoch wie nötig gewinnen und das 1:5 vom Hinspiel noch drehen kann. Im Fußball gebe es genügend Beispiele, wo das Champions-League-Rückspiel noch einmal alles gedreht habe, sagte Hager. "Warum soll da s im Eishockey nicht auch möglich sein?"

Beim 2:3 nach Verlängerung am Sonntag im Liga-Spitzenspiel gegen Mannheim tankten die Münchner trotz der Niederlage Selbstvertrauen und bewiesen, dass man Partien auch noch spät drehen kann. Nach einem 0:2 schoss Trevor Parkes die Münchner durch zwei Tore in den letzten Sekunden noch in die Overtime - dort blieb das Happy End aber aus.

Angespannte Personallage

Personell ist die Lage weiter angespannt: Mehr als ein halbes Dutzend Spieler fehlen verletzt, darunter Nationalspieler Maximilian Daubner, Verteidiger Emil Quaas und die beiden Torhüter Danny aus den Birken und Kevin Reich. Der dritte Mann am Tor, Daniel Fießinger (23), zeigte in der Neuauflage des DEL-Finales gegen Mannheim eine starke Leistung und muss es nun auch gegen die Schweden richten.

Im Hinspiel in Stockholm klappte in der vorigen Woche kaum etwas. München bemühte sich zwar, gegen flinke und abgezockte Skandinavier hatten die Bayern aber keine Chance. "Bei dem letzten Spiel haben wir ein paar Fehler gemacht", erklärte Jackson im Rückblick.

dpa