3. Liga

Münster weiter im freien Fall - "Mitleid hilft nicht"

Trainerwechsel bringt keinen Effekt

Münster weiter im freien Fall - "Mitleid hilft nicht"

Ernüchterung bei Arne Barez

Konnte nicht den erhofften Effekt bringen: Trainer Arne Barez. imago images

Die Verantwortlichen hatten sich einen Effekt erhofft, als sie sich vor gut einer Woche von Trainer Sven Hübscher trennten. Der Hoffnungsträger hieß vor der Partie in Meppen am Montagabend Arne Barez. Doch auch unter dem Interimstrainer, der eigentlich die U 19 coacht und den Tabellenvorletzten nur temporär bis Weihnachten anleiten soll, gelang den Preußen kein Befreiungsschlag. Mit dem 1:3 in Meppen kassierten die Adlerträger bereits ihre neunte Saisonniederlage im 18. Spiel. Seit bereits 14 Ligaspielen wartet das Team nun schon auf einen Erfolg.

"Wir sind sehr enttäuscht. Wir haben nicht gut verteidigt und viel zu viele Chancen zugelassen. Wir konnten gegen die Wucht, die Meppen auf den Platz gebracht hat, nicht dagegenhalten. Wir müssen hart weiterarbeiten, Mitleid hilft nicht", sagte Barez bei "Magenta Sport".

Der Rückstand zum rettenden Ufer wächst und wächst, acht Zähler fehlen mittlerweile schon auf den ersten Nichtabstiegsplatz. "Wir sind es uns selber, dem Verein und den Fans schuldig, dass wir von Null wieder Gas geben. Wir brauchen jetzt irgendwie ein Erfolgserlebnis, dass wir Selbstvertrauen tanken und uns aus der Situation freischwimmen können", sagte Preußen-Kapitän Julian Schauerte.

Die nächste Chance bietet sich schon am Freitagabend (19 Uhr, LIVE! bei kicker), wenn der 1. FC Magdeburg zu Gast ist. Auch das letzte Spiel vor Weihnachten bestreitet Münster zuhause: am 21. Dezember gegen 1860 München. Das Programm macht immerhin etwas Mut, denn im heimischen Preußenstadion holte Münster zehn seiner insgesamt 13 Punkte.

cfl