Bundesliga

Klinsmann kämpft um Köpkes Verbleib

Hertha: Für Petry bleibt die Tür zu

Klinsmann kämpft um Köpkes Verbleib

Hertha-Coach Jürgen Klinsmann will Andreas Köpke (re.) als Torwarttrainer behalten.

Hertha-Coach Jürgen Klinsmann will Andreas Köpke (re.) als Torwarttrainer behalten. imago images

In seinen Überlegungen zur Position des Torwarttrainers spiele eine Rückkehr von Petry "keine Rolle", sagte Klinsmann nach der Trainingseinheit am Montagnachmittag auf eine entsprechende Nachfrage. Petry war 2015 von der TSG Hoffenheim zu Hertha BSC gewechselt. Im Zuge der Trennung von Ante Covic (44) und der Installierung von Klinsmann als neuem Cheftrainer war Petry am 27. November freigestellt worden. Der Ungar besitzt in Berlin einen unbefristeten Vertrag. Manager Michael Preetz (52) will Petry im Verein halten und plant in nächster Zeit Gespräche mit ihm.

Köpke ist aktuell von seinem Arbeitgeber, dem DFB, für die Aufgabe bei Hertha bis Ende Dezember abgestellt worden. Danach wird er - Stand jetzt - wieder in den Stab von Bundestrainer Joachim Löw zurückkehren und Hertha verlassen. "Natürlich probieren wir es", sagte Klinsmann in Bezug auf die Bemühungen Herthas, Köpke auch für die Rückrunde engagieren zu können. "Aber Stand heute kehrt er ganz normal zum DFB zurück. Davon gehen wir aus. Richtung Europameisterschaft kommt auf den Andy unglaublich viel Arbeit zu, das ist mir bewusst. Aber wir werden mit ihm im Austausch bleiben. Seine Eindrücke, die er hier in den wenigen Wochen sammelt, sind wichtig für uns. Es ist klasse, dass er hier ist." Für den Fall, dass Köpke ab Januar nicht mehr an Bord ist, ist Klinsmann vorbereitet: "Das gehört mit dazu."

Bundesliga - 14. Spieltag
Bundesliga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
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3
Borussia Dortmund
26
Trainersteckbrief Klinsmann

Klinsmann Jürgen

Hertha BSC - Vereinsdaten

Gründungsdatum

25.07.1892

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Plan A ist Köpke. Plan B für die Position des Torwarttrainers liegt offenbar fertig in der Schublade. Petry, zwei Jahre der Ausbilder von Klinsmanns Sohn Jonathan (seit Sommer beim FC St. Gallen) und in dieser Zeit von Vater Klinsmann öffentlich mehrfach fast überschwänglich gepriesen, ist es nicht. Spätestens jetzt ist das allen klar.

Steffen Rohr

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