Bundesliga

Schalke 04: Amine Harit verlängert vorzeitig bis 2024

S04 bindet Mittelfeldregisseur - Ausstiegsklausel im Vertrag

Amine Harit verlängert vorzeitig auf Schalke

Amine Harit

Bleibt Schalke treu: Amine Harit hat seinen Vertrag verlängert. imago images

16 Pflichtspiele, sechs Tore, fünf Vorlagen: Amine Harit hat in dieser Saison schon fast so viele Scorerpunkte gesammelt wie in seinen ersten zwei Jahren auf Schalke zusammen. Der 22-jährige Franko-Marokkaner steht sinnbildlich für den Aufschwung unter Trainer David Wagner, jetzt wurde er für seine Leistungen vorzeitig belohnt.

Harit hat seinen ursprünglich bis 2021 laufenden Vertrag bis 2024 verlängert. "Amines vorzeitige Vertragsverlängerung ist ein tolles Zeichen für unseren Verein", kommentiert Sportvorstand Jochen Schneider in einer Pressemitteilung des Vereins. "Durch seine hervorragenden Leistungen in den vergangenen Monaten hat er natürlich die Aufmerksamkeit vieler Klubs auf sich gezogen. In den Gesprächen über seine Zukunft war aber deutlich zu spüren, dass er weiß und wertschätzt, was er an Schalke 04 hat und dass er sich in jeder Hinsicht bei uns gut aufgehoben fühlt."

"Amine gehört zu den vielen Spielern zwischen 19 und 23 Jahren, die mit ihrem großen Potenzial die sportliche Zukunft des Klubs sein können", glaubt Trainer David Wagner. Ganz einfach war es mit Harit indes nicht immer. "Ich bin dem Klub und den Verantwortlichen sehr dankbar, dass sie auch in schwierigen Zeiten zu mir gehalten und stets an mich geglaubt haben", zeigt sich der 22-Jährige durchaus selbstkritisch und nimmt sich mit Schalke vor, in den kommenden Jahren wieder international zu spielen. Ganz besonderer Dank galt Wagner. "Ohne ihn, sein Trainerteam, den gesamten Staff und meine Mannschaft hätte ich nicht wieder eine solch positive Entwicklung genommen", sagte Harit.

Ausstiegsklausel im Vertrag

Damit bleibt Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider nach der laufenden Saison die Frage erspart, ob er Harit, 2017 für acht Millionen Euro aus Nantes gekommen, noch für einen Transfererlös verkauft oder einen eventuellen Verlust in Kauf nimmt. Harit hat allerdings eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag verankert, die aber noch nicht im kommenden Sommer greift. Über die Höhe ist zwar nichts bekannt, jedoch wäre es kein Wunder, wenn sie sich in dem Rahmen wie bei Ozan Kabak (bis zu 50 Millionen Euro) oder Rabbi Matondo (Manchester City hat eine Rückkaufklausel in Höhe von 50 Millionen Euro) bewegen würde.

mkr/tru/las