eSport

"Olympic Summit" fordert Offenheit gegenüber eSport

Potenzial für die Einbindung in die Sportbewegung erkannt

"Olympic Summit" fordert Offenheit gegenüber eSport

IOC-Präsident Thomas Bach

Gibt es eine Öffnung zum eSport? IOC-Präsident Thomas Bach. imago images

In Lausanne (Schweiz) kamen die die Spitzenfunktionäre der Olympischen Bewegung zu ihrem 8. Olympischen Gipfel zusammen und teilten dabei mit, dass sie insbesondere bei Sportsimulationen wie FIFA "großes Potenzial für Kooperationen und die Einbindung in die Sportbewegung" sehen. In diesem Kontext wurden die nationalen Verbände ermutigt, offen gegenüber eSport zu sein.

Beim sogenannten "Olympic Summit" handelt es sich um eine von IOC-Präsident Thomas Bach ins Leben gerufene Veranstaltung, bei der hochrangige Vertreter der Olympischen Bewegung zusammenkommen und über aktuelle sowie langfristige Entwicklungen reden. Formal besitzt diese Gruppierung zwar keine Entscheidungsgewalt, ihre Beschlüsse und Empfehlungen gelten dennoch als bindend.

Dessen Empfehlung im Hinblick auf den eSport dürfte beim Deutschen Olympischen Sportbund nicht unbedingt auf große Gegenliebe stoßen. Der DOSB weicht nämlich nicht von seiner ablehnenden Haltung gegenüber eSport ab. Im September hatte der Verband ein Gutachten veröffentlicht, bei dem explizit festgestellt wurde, dass Sport "durch die langjährige Rechtsprechung im traditionellen Sinne der Anforderungen an die Körperlichkeit konkretisiert" sei - in diesem Kontext sei eSport also kein Sport.

drm

Klare Mehrheit für Beschluss

DOSB-Mitglieder einig: eSport ist kein Sport

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