Bundesliga

Davie Selke über Jürgen Klinsmann: "Eine tolle Entwicklung zu sehen"

Berlins neuer Trainer sieht ein gerechtes Remis

Selke über Klinsmann: "Es ist eine tolle Entwicklung zu sehen"

Davie Selke arbeitete gegen Frankfurt viel

Er sorgte hin und wieder für Unruhe im Frankfurter Strafraum: Hertha-Angreifer Davie Selke. imago images

Bis zur 86. Minute lag die Hertha auf Kurs, um den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison einzutüten. Der späte Treffer von Frankfurts Sebastian Rode brachte der anrennenden Eintracht aber noch einen verdienten Punkt. Anders als die Hausherren bestachen die Gäste besonders vor dem gegnerischen Tor durch Effizienz. Neun Schüsse in Richtung Eintracht-Gehäuse reichten für die zwei Treffer. Zum Vergleich: Die SGE kam zu 25 Abschlüssen.

Angreifer Selke, der die vollen 90 Minuten auf dem Platz stand, sprach nach Schlusspfiff bei "DAZN" von einer "brutal starken ersten Hälfte von uns". Die Hertha habe "alles reingeworfen", sich nach dem Wechsel aber auch dem großen Druck der Frankfurter beugen müssen. "Mit etwas mehr Glück nehmen wir die drei Punkte mit", haderte Selke. Angesprochen auf Jürgen Klinsmann kam der ehemalige Bremer Stürmer ins Schwärmen: "Er motiviert uns sehr, sehr gut und stellt uns auf die richtigen Sachen ein." Der neue Impuls tue der Alten Dame richtig gut. "Es ist eine tolle Entwicklung zu sehen", befand Selke und schob nach: "Wir punkten jetzt." Das 2:2 war der erste Zähler nach fünf Liga-Niederlagen in Serie.

Da ist etwas am Heranwachsen.

Jürgen Klinsmann

Kapitän Niklas Stark war wie sein Offensivkollege "stolz" auf die gezeigte Leistung, auch wenn der Ausgang letztlich "ein wenig enttäuschend" sei. Eines der eigenen Ziele, für die gegnerische Mannschaft möglichst "eklig" zu sein, sah der deutsche Neu-Nationalspieler als erfüllt an. "Wenn das klappt, können wir am Spielerischen arbeiten", so sein Ansatz.

Und Klinsmann? Berlins Trainer war nah dran an seinem ersten Sieg, gestand aber ehrlicherweise ein: "Ich denke, wir haben ein packendes Spiel gesehen. Wenn man mal 2:0 führt, hätte man gerne drei Punkte mitgenommen. Das Unentschieden geht aber absolut in Ordnung. Die Eintracht hat vor allem in der zweiten Halbzeit unglaublichen Druck gemacht. Für uns ist es ein großer Schritt nach vorne." Die Mannschaft sieht er grundsätzlich in einem "spannenden Prozess". Abschließend erklärt der 55-Jährige: "Da ist etwas am Heranwachsen."

msc

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - Hertha BSC