Bundesliga

Gewalt bei Amateuren: Konsequente Strafen und Prävention

Präsidenten der Regional- und Landesverbände positionieren sich

Gewalt bei Amateuren: Konsequente Strafen und Prävention

Klares Statement: Keine Gewalt auf Fußballplätzen.

Klares Statement: Keine Gewalt auf Fußballplätzen. imago images

Zuletzt hatten Attacken gegen Schiedsrichter für eine Welle der Entrüstung gesorgt. So machte unter anderem ein Fall des FSV Münster Schlagzeilen, als ein Spieler des hessischen Kreisligisten einen Schiedsrichter bewusstlos geschlagen hatte. Die Strafen seitens des Verbandes fielen hart aus, drei Jahre Sperre für den Täter und ein halbes Jahr Ausschluss vom Spielbetrieb für den Verein.

Strafen allein reichen aber nicht aus, auch deshalb wünscht man sich von der Politik, ein bundesweit flächendeckendes Gewaltpräventionsprogramm anzubieten, das von Sportvereinen in Anspruch genommen werden könne. Dessen Ziel soll sein, "Respekt, Fair Play, Gewaltfreiheit und das sportliche Miteinander" zu fördern.

"Die klare Botschaft ist: Wir lassen niemanden alleine und wir sind nicht alleine. Jegliche Gewalt, jegliche Angriffe auf Sportplätzen sind Angriffe auf den Fußball. Das muss aufhören", forderte DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

drm

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