Bundesliga

SC Freiburg will bei Alexander Schwolow "kein Risiko eingehen"

Gegen Wolfsburg steht wieder Flekken im Freiburger Tor

SC will bei Schwolow "kein Risiko eingehen"

Alexander Schwolow

Sein Comeback verzögert sich ein wenig: Alexander Schwolow. imago images

Nachdem Alexander Schwolow Anfang der Woche wieder mit der Mannschaft auf dem Platz war, sei "so weit alles gut gewesen", berichtete SC-Trainer Christian Streich, aber er habe "beim Bälle schlagen doch noch etwas gemerkt". Deswegen habe das Trainerteam gemeinsam entschieden, dass er am Samstag erneut "weg bleibt, weil das Risiko zu groß ist". Angesichts der überwiegend guten Leistungen von Mark Flekken in den vergangenen fünf Spielen gibt es für den SC auch keine Not, die Nummer eins verfrüht wieder ins Rennen zu schicken.

Bei den Feldspielern hingegen bedauert Streich den Ausfall einiger Stammspieler, vor allem den von Luca Waldschmidt (Jochbeinfraktur und Verletzungen im rechten Knie und Sprunggelenk) und Vincenzo Grifo, der noch für ein Spiel gesperrt ist. Auch wenn die beiden Offensivkräfte vor ihrem Ausfall nicht immer zur Startelf gehörten, seien sie wichtig gewesen, um im Spiel "nachlegen zu können", erklärte der SC-Coach, das habe zuletzt gefehlt. Die Mannschaft sei auch nicht mehr so effizient gewesen, und sie habe sich zu wenig Torchancen heraus gespielt. "Wir müssen gefährlicher werden, und in Heimspielen habe ich manchmal das Gefühl, fällt uns das ein bisschen leichter", sagte Streich.

Streich: "Das hilft uns total"

Deshalb freut er sich, dass der Sport-Club nach zwei Auswärtsspielen in Folge in Leverkusen und Mönchengladbach im Schwarzwald-Stadion auf die Wolfsburger trifft. "Das hilft uns total, weil wir wissen, wenn wir Energie auf den Platz bringen, dann sind die Leute sofort da." Im Gegensatz zu den beiden jüngsten Auswärtsspielen, in denen der SC nur in Leverkusen mit viel Glück einen Punkt holte, müssten die Spieler "in Eins-gegen-eins-Situationen besser auftreten und die Räume zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen dürfen nicht zu groß werden", sagte Streich.

Die Probleme in der Defensive in Gladbach wollte er aber nicht darauf zurückführen, dass in der Dreierkette mit Manuel Gulde und Nico Schlotterbeck zwei Spieler standen, die zuletzt kaum (Schlotterbeck) beziehungsweise keine (Gulde) Wettkampfpraxis hatten. "Sie haben sich im Schnitt der Mannschaftsleistung bewegt, waren nicht schlechter und nicht besser", sagte Streich. Das Team habe insgesamt nicht gut verteidigt. Nach der erst dritten Saisonniederlage ist er insgesamt weiterhin zufrieden, weil es "bis jetzt mehr als gut lief".

Freiburger gehen entspannt und mit Spannung ins Spiel

Angesichts von 22 Punkten aus den ersten 13 Spieltagen gehe die Mannschaft "mit Spannung ins Spiel, aber auch entspannt". Das Training auf dem Platz wurde in dieser Woche so dosiert, dass die Spieler "am Samstag 90 bis 95 Minuten mit aller Energie alles abarbeiten, aber auch spielerische Elemente einbringen können", erklärte Streich. Fehlen werden dabei neben Schwolow, Waldschmidt und Grifo auch Jerome Gondorf (Infekt) und Philipp Lienhart, der einen Muskelfaserriss hat und diese Verletzungspause dazu nutzt, sich Platten aus der Schulter operieren zu lassen.

Daniela Frahm

Hinteregger baut Remis-Serie aus - Hoffenheim vor Rekord