Bundesliga

Da kracht das Gebälk: Wo Bayern vor Gladbach ligaspitze ist

Müller vor Einzug in die Top-10 des FC Bayern

Da kracht das Gebälk: Wo Bayern vor Gladbach ligaspitze ist

Robert Lewandowski köpft an die Latte.

Alu-Pech im Spiel gegen Leverkusen: Robert Lewandowski. picture alliance

Ausgeruht und mit frischer Energie geht der FC Bayern in die letzten fünf Pflichtaufgaben dieses Kalenderjahres. Zwei Tage vor dem Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach gab Trainer Hansi Flick dem Großteil seines Kaders frei, nur David Alaba, Javi Martinez und Reservist Michael Cuisance absolvierten eine Einheit. Der Double-Gewinner reist mit guten Erinnerungen in den Borussia-Park, in der Rückrunde der vergangenen Saison siegte er bei den damals noch von Dieter Hecking trainierten Gladbachern mit 5:1. Robert Lewandowski traf zweimal - und damit so oft, wie in seinen ersten 14 Duellen mit dem aktuellen Tabellenführer. In der jüngeren Vergangenheit zeichnete sich der Klassiker aus den 70ern durch Ausgeglichenheit aus, von den vergangenen zehn Partien gegeneinander gewannen beide je vier, zwei endeten unentschieden.

Setzt sich der Trend dieser Saison fort, dürfen sich die Fans auf viele Offensivaktionen und hoffentlich ein Spektakel freuen. Der FC Bayern erspielte sich mit 122 Chancen ligaweit die meisten, Gastgeber Borussia folgt mit hundert auf Platz zwei. Schon elfmal scheiterten die Münchner dabei an Latte oder Pfosten, auch in dieser Kategorie sind sie spitze. Auf dem Silberplatz auch hier Mönchengladbach mit acht Aluminiumtreffern. Kurios: Bayerns Gegner trafen noch kein einziges Mal Latte oder Pfosten.

Während dem seit zwei Bundesligaspielen torlosen Lewandowski weiter nur noch zwei Tore fehlen, um mit Jupp Heynckes auf Platz 3 der Ewigen Torjägerliste gleichzuziehen (220 Treffer), ist Zweitgenannter mit 195 Toren Rekordtorjäger der Borussen. Heynckes trainierte beide Klubs, mit den Bayern holte er das historische Triple 2013. Damals schon dabei: Thomas Müller, der vor seinem 332. Bundesligaeinsatz für Bayern steht. Damit würde er mit Philipp Lahm gleich- und in die Top Ten der Bayern mit den meisten Spielen einziehen. Für Müller ganz sicher ein Randaspekt. Drei Punkte sind ihm lieber, um den Abstand zum Spitzenreiter zu verringern.

Frank Linkesch

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