Bundesliga

"Option für die Startelf": Ginczek und Schlager von Beginn an?

Glasner schließt Rückkehr der Langzeitverletzten nicht aus

"Option für die Startelf": Ginczek und Schlager von Beginn an?

Oliver Glasner

Kann personell fast aus dem Vollen schöpfen: Wolfsburgs Coach Oliver Glasner. imago images

Trainer Oliver Glasner schloss auf der Pressekonferenz am Donnerstag zumindest nicht aus, dass Daniel Ginczek oder Xaver Schlager im Bundesliga-Spiel beim SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) ihre Startelf-Comebacks feiern. "Alle fitten Feldspieler", und dazu zählt Glasner die beiden Rückkehrer, "könnten eine Option für die Startelf sein". Bislang waren beide nach ihren jeweiligen Verletzungen nur zu Kurzeinsätzen gekommen.

Allerdings ließ der VfL-Coach auch durchblicken, dass sich das finale Gruppenspiel in der Europa League gegen die AS St. Etienne am kommenden Donnerstag womöglich besser eigne, um den beiden Akteuren wieder längere Einsatzzeiten zu geben. Unabhängig vom Ausgang der Partie stehen die Wolfsburger bereits in der K.-o.-Runde. "Da haben wir die Möglichkeit, Spielern, die sonst nicht so oft gespielt haben, Praxis auf hohem Niveau zu geben", sagte Glasner. Das sei wichtig, um sie für das knallharte Schlussprogramm vor Weihnachten gegen Mönchengladbach, Schalke und die Bayern in die bestmögliche Verfassung zu bekommen: "Die Tendenz geht dahin, eine größere Rotation durchzuführen." Ob Ginczek und Schlager schon in Freiburg mehr Spielminuten oder sogar eine Startelfnominierung erhalten, ließ Glasner offen.

Spielersteckbrief Ginczek

Ginczek Daniel

Spielersteckbrief X. Schlager

Schlager Xaver

Trainersteckbrief Glasner

Glasner Oliver

"Es hat gut reingepasst": Glasner lässt Umschalten trainieren

Besondere Reize hatte er in der zurückliegenden Woche in den Trainingsinhalten gesetzt. Umschaltaktionen standen verstärkt auf dem Programm - aus zwei Gründen. Zum einen sei dieser Schwerpunkt in den vielen englischen Wochen zu kurz gekommen, denn: "Es macht nur Sinn, das Umschalten in allerhöchster Intensität zu trainieren. Daher hat es in eine lange Trainingswoche gut reingepasst." Zum anderen sei das Umschalten in den vergangenen Wochen keine Stärke seines Teams gewesen. "Es ist auch der Tatsache geschuldet, dass wir offensiv kaum Tore nach Umschaltaktionen erzielt, aber zwei bekommen haben", gab Glasner zu.

Nun wartet in Freiburg eine Mannschaft, bei der das schnelle Umschalten ein zentraler Faktor für den aktuellen Höhenflug ist. Glasner outete sich als "ein großer Fan von Freiburg, schon aus österreichischen Zeiten" und schob hinterher: "Damals waren sie aus der Ferne das gallische Dorf, die immer wieder für Furore gesorgt haben." So auch in dieser Saison. Dennoch war der Breisgau für die Wölfe in der Vergangenheit die weite Reise zumeist wert. Seit 2011 hat der VfL nicht mehr in Freiburg verloren. Breite Brust also? Zumindest nicht deshalb. "Ich denke, dass das kein Spieler weiß. Ich wusste es auch nicht", meinte Glasner. "2011 war ja nicht mal Christian Streich dabei."

mib

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