Int. Fußball

UEFA-Reformen: Verband legt Format für WM-Quali fest

Reform der Frauen-CL - Ausweitung des Videobeweises

UEFA hat Format für die WM-Quali festgelegt

Beschloss einige Neuerungen: die UEFA

Beschloss einige Neuerungen: die UEFA. picture alliance

Ehe am 21. November das WM-Eröffnungsspiel in Katar stattfinden wird, musste noch festgelegt werden, wie sich die europäischen Teams für das Turnier überhaupt qualifizieren. Für die Qualifikation legte die UEFA nun auch das konkrete Format für die 13 verfügbaren WM-Tickets fest. Insgesamt werden die Qualifiers in zehn Gruppen gespielt, nur die Gruppensieger fahren sicher zur WM 2022. Die drei weiteren Plätze werden in einem Play-off-Turnier ausgespielt.

An diesem nehmen alle zehn Gruppenzweiten teil, hinzu kommen die zwei besten Gruppensieger der Nations League 2020/21, die nicht bereits eine der vorherigen Anforderungen erfüllen. Die Auslosung für die zweite Ausgabe der Nations League findet am 3. März 2020 in Amsterdam statt. Dort droht Deutschland erneut eine Hammergruppe.

Ausdehnung des VAR

Weiterhin beschloss das UEFA-Exko die Ausdehnung des Videobeweises bei den Pflichtspielen der Nationalmannschaften. Bereits bei den EM-Play-offs im März soll der weiterhin umstrittene VAR-System zum Einsatz kommen, auch die Qualifikation für die WM 2022 in Katar wird mit dem Videobeweis gespielt.

"Wegweisend": Reform der Champions League der Frauen

Außerdem wurde eine grundlegende Reform der Champions League der Frauen beschlossen. Wie die UEFA mitteilte, wird die Runde der letzten 16 Teams ab der Saison 2021/22 in einer Gruppenphase ausgespielt. Aus vier Gruppen zu je vier Teams erreichen die jeweils zwei besten Mannschaften das Viertelfinale.

Zudem wird für die zwei vorherigen Runden analog zum Männerwettbewerb ein Champions- sowie ein Liga-Weg eingeführt. Der Championsweg steht ausschließlich den nationalen Meistern offen, der Liga-Weg ist für jene Vereine vorgesehen, die sich bestenfalls als Vizemeister für die Königsklasse qualifiziert haben.

"Die heutige Entscheidung ist wegweisend für den Frauenfußball", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin: "Der weltbeste Klubwettbewerb für Frauen bekommt die Plattform und die Sichtbarkeit, die er verdient." Die Neugestaltung sieht zudem eine zentrale Vermarktung sowie TV-Übertragung ab der Gruppenphase vor.

tru