Bundesliga

Teroddes Selbstkritik: "Ein paar Aussagen wurden nicht richtig gesetzt"

Kölns Angreifer hofft auf die Wende

Teroddes Selbstkritik: "Ein paar Aussagen wurden nicht richtig gesetzt"

Erwartet in Berlin einen

Erwartet in Berlin einen "Hexenkessel": Simon Terodde. imago images

"Wir sind seit Wochen im Abstiegskampf", konstatiert der Angreifer, "es gibt kein anderes Thema mehr." Wichtig sei in dieser Phase der Zusammenhalt. Er verspürt ihn: "Wir rücken als Team enger zusammen. Und das brauchen wir."

Auch Terodde gesteht im Nachhinein Fehler bei der Ausrufung des Saisonziels ein: "Ein paar Aussagen wurden da nicht richtig gesetzt", sagt er. Zwar sei die Aufstiegseuphorie da gewesen. Doch schnell habe man akzeptieren müssen, "dass die Bundesliga knallhart ist und jeder Fehler bestraft wird. Und davon haben wir zu viele gemacht. Wir müssen uns mit den Aufsteigern messen. Da ist Union uns ein bisschen enteilt, das müssen wir aufholen, ein paar Punkte gut machen."

Gegenüber Klubs wie Augsburg oder Mainz sieht Terodde den FC deutlich im Hintertreffen. Dies seien Vereine, die aufgrund ihrer mittlerweile langen Bundesligazugehörigkeit einen ganz anderen, stabileren Background hätten: "Wir müssen jetzt erstmal das Fundament aufbauen und drei Klubs hinter uns lassen." Dann erst könne man weiter planen. Aber: das muss eben zunächst geschafft werden, und danach sieht es aktuell nicht wirklich aus. Nur wenn das Aufbäumen vom vergangenen Samstag - das ja auch mit einer defensiven Stabilisierung einher ging - kein Strohfeuer bedeutet, kann der FC neue Hoffnung schöpfen. Wie schwer das an der "Alten Försterei" wird, weiß der Ex-Unioner Terodde: "Das ist ein Hexenkessel. Da brauchen wir Moral."

Frank Lußem