Bundesliga

Gladbachs Matthias Ginter ist bereit für den FC Bayern

Nationalspieler zurück zum Spitzenspiel gegen den FC Bayern

Ginter ist bereit für Lewandowski und Co.

Matthias Ginter

Zuletzt verletzt, jetzt wieder fit: Matthias Ginter. imago images

Im Spiel gegen den Wolfsberger AC in der Europa League musste sogar Denis Zakaria als rechter Posten einer Dreierkette aushelfen. Nicht gerade die Wunschposition des Schweizers, der sichtlich fremdelte mit der ungewohnten Aufgabe.

Marco Rose waren tatsächlich die Innenverteidiger ausgegangen. Doch rechtzeitig zum Spiel gegen den FC Bayern am Samstag sieht die Situation wieder deutlich besser aus.

Nico Elvedi war schon gegen den SC Freiburg wieder dabei; rechtzeitig meldet sich nun auch Nationalspieler Matthias Ginter wieder dienstbereit. Wegen muskulärer Probleme hatte Ginter die Partie in der Europa League und auch das Spiel gegen Freiburg verpasst, in dem ihn Tony Jantschke allerdings glänzend vertrat. Doch nun ist er bereit für den Kampf gegen Lewandowski und Co.

"Wir machen uns nichts vor und wissen natürlich alle, dass das ein enormer Brocken für uns wird. Die Qualität, die die Bayern haben, ist top", findet Ginter. "Aber wir sind Tabellenführer, wir werden es ihnen so schwer wie möglich machen."

Seit Anfang Oktober thront Borussia an der Tabellenspitze; alles angerichtet also für das Treffen mit der womöglich besten deutschen Mannschaft. "Sie haben eine überragende Qualität", findet auch Rechtsverteidiger Stefan Lainer, der am Samstag zum ersten Mal in einem Pflichtspiel auf den FC Bayern trifft. "Man merkt, dass sie unter Trainer Hansi Flick so richtig in die Spur gefunden haben." Daran ändere auch das 1:2 gegen Leverkusen am vorigen Wochenende nichts. "Das", so Lainer, "hätte ja auch 6:2 ausgehen können."

Merkwürdig übrigens, was beide Mannschaften in der Vorsaison als Gastgeber gegen den alten Rivalen erlebten: Beim 0:3 in der Hinrunde kassierten die Bayern ihre höchste Niederlage der gesamten Saison, beim 1:5 in der Rückrunde im Borussia-Park wiederum erlebten die Fohlen die bitterste Bauchlandung des Spieljahres.

Oliver Bitter