Bundesliga

FSV-Angreifer Adam Szalai: "Und dann muss man nur drei Tage krank sein"

Mainzer Matchwinner wundert sich

Szalai: "Und dann muss man nur drei Tage krank sein"

Adam Szalai hat wieder für Mainz getroffen

Er erfüllte nun sein Versprechen auf Tore: FSV-Angreifer Adam Szalai. imago images

"Es war schon etwas komisch", befand Szalai selbst und blickte zurück: "Die letzten drei Trainingseinheiten konnte ich nicht mitmachen, weil ich etwas krank war. Es war unsicher, ob ich dabei bin. Und plötzlich komme ich rein und schieße das Tor." Noch dazu so ein so wichtiges und befreiendes, das erste von Szalai für Mainz seit dem 30. März 2013, damals gegen Werder Bremen.

Eine Erlösung für sein Team und den Stürmer selbst, der in den vergangenen Wochen trotz bester Chancen leer ausging. Dass es ausgerechnet mit Trainingsrückstand funktionierte, fand der Ungar selbst kurios: "Acht Wochen lang trainiere ich jeden Tag wie ein Verrückter, um ein Scheißtor zu machen und dann muss man eigentlich nur drei Tage lang krank raus sein und es klappt..."

Für seinen Trainer Achim Beierlorzer war das Tor trotz der Begleitumstände alles andere als ein Zufall: "Wir brauchen einen Stürmer wie ihn, der weiß, wie er sich bewegen muss. Er hat die Präsenz, er hat den Körper und macht den Dreher richtig klasse." Das musste auch Gegenspieler Almamy Toure einsehen, den Szalai vor dem 2:1 mit all seiner Erfahrung aus inzwischen 229 Bundesligapartien und 61 Länderspielen düpierte.

Patrick Kleinmann