New Jersey reagiert auf sportliche Talfahrt

Devils stellen Hynes frei, Nasreddine übernimmt

Alain Nasreddine (li.), John Hynes

Gehen ab sofort getrennte Wege: John Hynes und der neue Interimscheftrainer der New Jersey Devils, Alain Nasreddine (li.). Getty Images

Mit bislang nur sieben Siegen rangieren die Devils mit 22 Punkten auf dem vorletzten Platz der gesamten NHL. Nur Detroit (17) holte bislang noch einen Erfolg weniger. Nach den beiden bitteren Pleiten zuletzt im Lokalduell gegen die New York Rangers (0:4) und Buffalo Sabres (1:7) entschied sich General Manager Ray Shero nun für einen Wechsel auf der Trainerbank.

Hynes hatte New Jersey 2015 in Zeiten des Umbruchs übernommen und 2017/18 überraschend in die Play-offs geführt (1:4 in Runde eins gegen Tampa Bay). Schon in der vergangenen Saison 2018/19 stürzten die Devils dann aber wieder auf den letzten Platz der Metropolitan Divison ab. Mit einem jungen Kader mit großen Talenten wie Jack Hughes (Nummer-eins-Draftpick 2019) und Nico Hischier sowie vielversprechenden Neuzugängen (Nikita Gusev, P.K. Subban, Wayne Simmonds) erhoffte man sich in Newark wieder einen Aufschwung. Dieser soll nun ohne Hynes stattfinden.

New Jersey Devils - Die letzten Spiele
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New Jersey Devils - Vereinsdaten

Für den - wie Hynes - 44-jährigen Nasreddine ist es das erste Amt als Cheftrainer überhaupt. Denn nach seinem Karriereende 2010, nach zwei Jahren bei den Nürnberg Ice Tigers in der DEL ab 2008, fungierte der ehemalige Verteidiger zunächst fünf Jahre als Co-Trainer von Hynes bei den Wilkes-Barre/Scranton Penguins, dem Farmteam der Pittsburgh Penguins. Als Hynes schließlich den Job als Chefcoach in New Jersey erhielt, nahm er Nasreddine als Assistenztrainer mit in die NHL.

jom