Magdeburgs Last-Minute-Sieg sorgt für Frust bei Großaspach

Becks Belohnung löst Zapels Ärger aus

Der 1. FC Magdeburg jubelt spät bei der SG Sonnenhof Großaspach

Der 1. FC Magdeburg jubelt spät bei der SG Sonnenhof Großaspach. imago images

Erstmals in dieser Saison gelangen Magdeburg zwei Dreier in Folge, der zweite hing allerdings am seidenen Faden. Denn es dauerte bis zur 92. Minute, ehe Beck mit seinem siebten Saisontreffer für das 2:1 in Großaspach sorgte. Der 31-Jährige beendete damit eine Torflaute von sechs Spielen und war nur glücklich, "sich selbst mal wieder belohnt" zu haben und "der Mannschaft helfen" zu können. "So muss es weitergehen", forderte Beck, mit Ingolstadt kommt es am Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker) zum Absteiger-Duell mit Blick nach oben.

In Großaspach hat der FCM "alles reingeworfen", wie Führungs-Torschütze Sören Bertram auf dem vereinseigenen TV-Kanal unterstrich. "Es war ein sehr schwieriges Spiel auf einem ekligen Platz", das dann am Ende dank der "Mega-Moral" zugunsten der Magdeburger ausging. "Es war das Spiel, was wir erwartet haben - sehr wild, sehr unruhig", meinte Krämer. Sein Team konnte sich nach dem Ausgleich "aus der schwierigsten Phase glücklicherweise befreien, dann war es ein total offenes Spiel, wo alles hätte passieren können". Passiert ist das 2:1 durch Beck. "Vom Zeitpunkt her glücklich, unterm Strich glaube ich, nicht ganz unverdient, weil wir ein paar mehr Chancen hatten", sagte Krämer.

Unser Plan geht ganz häufig fast auf - aber nur fast.

Großaspachs Trainer Oliver Zapel

Und unterm Strich äußerst frustrierend für Großaspach. Coach Zapel, darauf angesprochen, dass sein Plan fast aufgegangen sei, reagierte entsprechend genervt. "Unser Plan geht ganz häufig fast auf - aber nur fast", so Zapel, dem das "scheiß fast" letztlich "tierisch auf die Hölzer" geht. Nun muss er sich "wieder auf Ursachenforschung begeben, das ist schon eine kernige Aufgabe". Bei einer Ursache wurde Zapel schon konkret: "Es darf in der Nachspielzeit nicht sein, dass unsere gesamte Abwehrreihe nach vorne schiebt und zwei Spieler hinten einfach parken und das Abseits aufheben", da habe sich sein Team "nicht professionell verhalten".

nik

Antwerpen, Schmitt und Glöckner sind neu: Die Trainer in der 3. Liga