Rückbenennung ab der Saison 2020/21

Stade de Suisse heißt wieder Wankdorf

Das Stade de Suisse wird in Zukunft wieder Stadion Wankdorf heißen

Das Stade de Suisse wird in Zukunft wieder Stadion Wankdorf heißen. picture alliance

Am 4. Juli 1954 standen sich im Endspiel der WM in der Schweiz die hoch favorisierten Ungarn sowie der krasse Außenseiter Deutschland gegenüber. Der Rest ist Geschichte, im "Wunder von Bern" gewann die deutsche Nationalmannschaft durch Tore von Max Morlock und Helmut Rahn (2) mit 3:2, fügte den Ungarn die erste Niederlage nach zuvor 32 ungeschlagenen Spielen zu und stürzte die damaligen Superstars Ferenc Puskas, Sandor Kocsis, Nandor Hidegkuti oder Keeper Gyula Grosics ins Tal der Tränen.

Durch das Endspiel erlangte das Stadion Wankdorf weltweite Berühmtheit. Bis zum Jahr 2001 blieb das im Jahr 1925 eröffnete und für die WM 1954 erstmals renovierte Wankdorf die Heimspielstätte der Young Boys Bern. Mit dem Zuschlag der Austragung der EURO 2008 an die Schweiz und Österreich wurde das marode und baufällige Stadion aber komplett abgerissen, an gleicher Stelle nach vierjähriger Bauzeit die hochmoderne Multifunktionsarena "Stade de Suisse" eröffnet.

Ab der Saison 2020/21 wird das Stadion aber wieder seinen alten Namen Wankdorf erhalten. Dies teilten die Young Boys am Dienstag mit. Möglich machte die Rückkehr zu dem legendären Namen die Vertragsunterschrift unter eine neue Stadion-Partnerschaft mit dem Biotech-Unternehmen CSL Behring. Zunächst für fünf Jahre, mit einer Option auf weitere fünf Jahre, wird das Stadion wieder seinen ursprünglichen Namen tragen.

"Es freut uns, dass der langjährige Wunsch der YB-Fans, den Namen Wankdorf in der Stadionbezeichnung wiederzufinden, erfüllt werden kann. Es spricht für CSL Behring, dass der neue Stadionpartner bewusst auf seine Namensgebung verzichtet und stattdessen als Patronatsträger auftritt", wird Hanspeter Kienberger, der Präsident des YB-Verwaltungsrats, auf der Klub-Website zitiert.

jer