UEFA gibt Töpfe am Mittwoch bekannt

DFB-Elf winken auch in der Nations League namhafte Gegner

Joachim Löw

Attraktive Gegner in der Nations League? Joachim Löw. imago images

Ergibt sich schon vor der EM 2020 die nächste Hammergruppe für die deutsche Nationalmannschaft? Am Mittwoch wird das UEFA-Exekutivkomitee bei seiner Sitzung in Nyon die Lostöpfe für die zweite Auflage der Nations League festlegen.

Die gute Nachricht für die DFB-Elf: Obwohl sie bei der Premiere sang- und klanglos aus der Nations-League-Liga A abgestiegen war, darf sie erneut in dieser Top-Liga antreten, weil die UEFA die Ligen A und B jeweils von zwölf auf 16 Mannschaften erweitert hat. Allerdings könnten dafür wie schon bei der EM 2020 schwere Gegner auf Joachim Löws Auswahl warten.

Deutschland im dritten Topf?

Laut ihren Regularien wird sich die UEFA bei den Lostöpfen an der Rangliste der ersten Nations-League-Ausgabe orientieren. Wie die dpa berichtet, dürfte Deutschland mit Polen, Kroatien und Island bei der Gruppenauslosung am 3. März 2020 in Amsterdam im dritten der vier Töpfe landen. Im ersten Topf befänden sich die letztmaligen Gruppensieger Schweiz, England, Niederlande und Premierensieger Portugal, im zweiten Weltmeister Frankreich, Spanien, Belgien und Italien. Außerdem käme noch ein Gegner aus dem Quartett Bosnien-Herzegowina, Ukraine, Schweden und Dänemark hinzu.

Wie bei der EM könnte Deutschland also in einer Gruppe mit Frankreich und Portugal spielen. Auch eine Neuauflage der ersten Nations-League-Konstellation mit den Niederlanden und Frankreich wäre denkbar. Die Gruppensieger bestreiten erneut ein Mini-Turnier um die Nations-League-Trophäe; die jeweils Letzten steigen in Liga B ab, sollte die UEFA nicht erneut Änderungen am Prozedere vornehmen.

Im Herbst 2020 wird es ernst

Weil die Liga-A-Teams jetzt in Vierergruppen organisiert sind, gibt es sechs statt bisher vier Gruppenspiele, die jeweils an Doppelspieltagen im September, Oktober und November 2020 ausgetragen werden. Freundschaftsspiele wird es in diesem Zeitraum deshalb nicht geben.

jpe/dpa

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