Comeback nach sieben Monaten

Scherff: "Schön, dass der Trainer mir so vertraut"

Lukas Scherff und Fabio Kaufmann

Absolvierte sein erstes Pflichtspiel seit sieben Monaten für Hansa Rostock: Lukas Scherff (li.), hier im Zweikampf mit Fabio Kaufmann (re.). imago images

Nach dem Schlusspfiff strahlte Lukas Scherff über das ganze Gesicht, im Interview bei "Magenta Sport" merkte man ihm die Freude über sein Comeback an. Es war das erste Pflichtspiel für den 23-Jährigen seit dem 17. April 2019. Damals zog sich der Mittelfeldspieler im Landespokalspiel beim FC Mecklenburg Schwerin (6:1) früh in der Begegnung einen Kreuzbandriss zu.

"Nach sieben Monaten endlich hier wieder auf dem Platz zu stehen, vor so einem Publikum, ist der Wahnsinn", sagte Scherff nach dem Spiel gegen Würzburg. "Es ist auch schön, dass mir der Trainer so vertraut", bedanke er sich bei seinem Coach Jens Härtel, der ihn bei seinem ersten Einsatz gleich in die Startelf berief. "Ich hoffe, ich habe das Vertrauen etwas zurückgezahlt", ergänzte das Kogge-Eigengewächs.

Spielersteckbrief Scherff

Scherff Lukas

Trainersteckbrief Härtel

Härtel Jens

"Heute hat in der einen oder anderen Situation vielleicht das Glück gefehlt, aber eigentlich ist das egal - wir haben gewonnen: 1:0? 4:0? Drei Punkte", fasste er schmunzelnd zusammen. Sein Trainer Jens Härtel pflichtete ihm bei: "Wenn man die zweite Hälfte sieht, in der wir das Spiel so oft zumachen konnten - dann steigt der Druck, gerade nach drei Niederlagen in Folge. Deshalb sind wir mit den drei Punkte mehr als zufrieden."

Dass der Siegtreffer ein Eigentor war, wollte der 50-Jährige nicht als Indikator für einen glücklichen Sieg gelten lassen. "Der Sieg ist klar verdient, auch wenn das Tor etwas glücklich ist." Mit dem Erfolg über Würzburg beendeten die Rostocker die eigene Negativserie von drei Niederlagen in Folgen und kletterten auf Rang 8. Weiter geht es für die Kogge-Elf am kommenden Samstag beim KFC Uerdingen (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de).

fob