FCK muss 6440 Euro Strafe zahlen

26 Kaiserslautern-Fans verurteilt - Eine Bewährungsstrafe ausgesprochen

Fans des 1. FC Kaiserslautern (Foto vom November 2019)

Fans des 1. FC Kaiserslautern (Foto vom November 2019) imago images

Am Vormittag des Heimspiels des 1. FCK gegen Zwickau versammelten sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern rund 50 mutmaßliche Anhänger der Roten Teufel auf dem Messeplatz. Als diesen zwei Busse mit Anhängern der Sachsen passierten, vermummten sich Teile der FCK-Fans und griffen die Busse an. Dabei wurden Gegenstände auf die Fahrzeuge geworfen. Die Polizei schritt ein, bei der Trennung der beiden Fanlager wurde ein Beamter durch eine Flasche am Knie verletzt.

Wenig später kam es auf dem Weg zum Stadion im Bereich der Barbarossastraße zu einem erneuten Vermummungsversuch der Lauterer Fans. Ausschreitungen gab es aber keine mehr. Wegen der beiden Vorfälle hatten die Beamten 38 Personen identifiziert, gegen die die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufnahm.

Diese sind nun abgeschlossen, teilte Dr. Gehring, der leitende Oberstaatsanwalt mit. 26 Personen wurden bereits rechtskräftig verurteilt. 25 Beschuldigte wurden zu Geldstrafen zwischen 40 und 140 Tagessätzen verurteilt, gegen einen Tatbeteiligten wurde eine Bewährungsstrafe ausgesprochen. Gegen zwölf weitere Personen sind in der Sache noch Verfahren vor dem Amtsgericht Kaiserslautern anhängig.

Pyotechnik: FCK muss 6440 Euro zahlen

Wegen zweier jüngerer Vorfälle wurde der Verein vom DFB-Sportgericht derweil zu einer Geldstrafe in Höhe von 6440 Euro verurteilt. Dies teilte der DFB am Montag mit, der FCK hat dem Urteil bereits zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Die Richter ahndeten zwei Vorfälle am Rande der Partie am 1. September gegen Waldhof Mannheim. Vor der Partie wurden im FCK-Fanblock mindestens acht Rauchtöpfe gezündet, zudem wurde im Lauterer Zuschauerbereich ein großes Banner mit einem unsportlichen Inhalt präsentiert.

jer