Bundesligist "in finalen Diskussionen"

FC Bayern nähert sich eSport-Einstieg weiter an

Auch der FC Bayern München will Erfahrungen im eSport sammeln.

Auch der FC Bayern München will Erfahrungen im eSport sammeln. imago images

Die eSport-Saga beim FC Bayern München setzt sich fort: Nach anfänglicher Ablehnung von Uli Hoeneß nähert sich der Verein dem Thema nun immer weiter an. Erst Anfang des Jahres hieß es von der Vereinsspitze, dass man eSport weiter verfolgen und einen Einstieg prüfen wolle. Beim FC Bayern Digital Campus am vergangenen Wochenende folgten weitere Interessensbekundungen.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge sagte: "Wir sind in finalen Diskussionen. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns im eSport den Fußballspielen zuneigen." Er erzählte weiter: "Wir wollen Erfahrung auf dem Gebiet sammeln und werden zeitnah eine Entscheidung fällen."

PES vor FIFA

Einen genauen Zeitpunkt nannte Rummenigge nicht. Auf Nachfrage von GamesWirtschaft präzisierte er jedoch, dass ein Einstieg mit PES 2020 geplant ist. Erst im Juli kündigte der FC Bayern eine Premium-Partnerschaft mit Spielentwickler Konami an. Diese Entscheidung überrascht demnach nicht und so könnte der Verein schon bald in der eFootball.Pro League mitmischen - einer Liga für Fußballvereine mit PES-Abteilung.

Eine Absage an die Virtual Bundesliga, die in FIFA ausgetragen wird, wäre das jedoch nicht. Vereine wie der FC Schalke 04 zeigen, dass man auch in beiden Wettbewerben unterwegs sein kann im eFootball. Rummenigges Aussage macht jedoch klar, dass beim FC Bayern - im Gegensatz zum Rest der Bundesliga - PES vor FIFA steht.

Christian Mittweg

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