KSC beendet Negativserie

"Das war mein schönstes Tor als Profi"

Philipp Hofmann

Schnürte gegen den SSV Jahn Regensburg einen Doppelpack: Philipp Hofmann. imago images

Wie aus dem Nichts schnürten die Aufsteiger binnen vier Minuten zwei Tore. Bereits die 2:0-Führung in der 21. Minute dürfte eine Erleichterung für die Mannschaft von Cheftrainer Alois Schwartz gewesen sein, die zu dem Zeitpunkt seit acht Ligaspielen auf einen Sieg gewartet hatte: "Dass wir mal 2:0 in der Pause führen, hat es auch selten gegeben", stellte Schwartz auf der Pressekonferenz nach der Partie gegen Regensburg fest.

Aktivposten und Hauptverantwortlicher für beide Tore war Philipp Hofmann: Der Angreifer bereitete Anton Finks 1:0 vor und erzielte vier Minuten später das 2:0. "Man hat von Anfang an gesehen und gemerkt, dass wir als Sieger vom Platz gehen wollen. In der ersten Halbzeit haben wir nicht viel falsch gemacht und in der zweiten Halbzeit wollten wir dann unbedingt das dritte Tor machen", erklärte der 4:1-Torschütze Marvin Wanitzek.

Das dritte Tor erzielten die Karlsruher auch. Und wie. Wieder war Hofmann der Protagonist, der per sensationellem Fallrückzieher auf 3:0 erhöhte. "Es war schon ein wichtiges Tor zum 3:0, auch zu einem guten Zeitpunkt. Ich würde sogar sagen, das war mein schönstes Tor als Profi bislang", freute sich der 26-Jährige.

KSC überwindet schwache Phase: "Glück mit dem Alu-Treffer"

In der Mitte der zweiten Halbzeit durchliefen die Badener zwar eine schwache Phase, in der sie einen Gegentreffer von Besuschkow kassierten und laut Hofmann "Glück mit dem Alu-Treffer der Regensburger" hatten. Doch am Ende schnürte Wanitzek den Sack zu und bestätigte Hofmanns optimistisches Gefühl: "Ich hatte zu keiner Zeit Bedenken, dass nochmal etwas schief geht."

Auch wenn am Samstag noch einige Ligapartien stattfinden, hat der KSC seine Negativserie beendet und sich mit 19 Zählern einen Abstand von fünf Punkten auf den Relegationsplatz verschafft.

caz