Preußen sind seit zwölf Spielen sieglos

Münster am Abgrund: Hübscher "will einfach nur gewinnen"

Sven Hübscher, Trainer von Preußen Münster, und Heinz Mörschel

Sven Hübscher, Trainer von Preußen Münster, gibt Heinz Mörschel wertvolle Tipps. imago images

Noch vier Spiele sind es bis zur Winterpause in der 3. Liga, bis dahin gilt es für Münster, nicht komplett den Anschluss zu verlieren. Doch dazu müsste der SCP dringend den Negativlauf beenden. Seit zwölf (!) Spielen gelang kein Dreier mehr, sechs Zähler hinken die Preußen dem ersten Nichtabstiegsplatz hinterher, den derzeit der formstarke 1. FC Kaiserslautern besetzt (drei Pflichtspielsiege in Folge).

Coach Sven Hübscher richtete am Freitag daher eine klare Botschaft an sein Team: "Es steht ja im Raum, dass wir nur schönen Fußball spielen wollen. Ich kann sagen: Es ist mir egal, ob wir morgen schön spielen oder nicht. Ich will einfach nur gewinnen!" Ein Dreier wäre Balsam für die geschundene Preußen-Seele und würde auch dem Trainer selbst in der Krisensituation helfen.

Wir werden personell etwas verändern, aber nicht alles komplett auf links drehen.

Sven Hübscher

"Wir müssen ruhig bleiben und dürfen keine Panik bekommen", gibt er seinen Jungs mit auf den Weg für die Partie gegen Mannheim und ist optimistisch: "Keiner der Jungs lässt sich im Training hängen, alle ziehen voll mit." Die Marschroute ist klar: "Wir dürfen uns nicht von Waldhof beeindrucken lassen. Ich will morgen eine Mannschaft sehen, die Vollgas gibt. Wir müssen gut verteidigen, darauf wird unser Schwerpunkt liegen. Unser Tor werden wir schießen."

Rossipal fehlt

Um erfolgreich zu sein, wird "es sicherlich wieder Umstellungen geben", verriet Hübscher, der "aber nicht alles komplett auf links drehen" will. Verzichten muss er auf jeden Fall auf Alexander Rossipal, der mit muskulären Problemen ausfällt. Zudem ist Seref Özcan noch leicht fraglich, der "gestern mit einem Infekt aussetzen" musste, "bei ihm sieht's aber gut aus".

nik