Mönchengladbach: Fragezeichen bei zwei Innenverteidigern

Roses Rechnung mit zwei Unbekannten

Hinter den Einsätzen der beiden Gladbacher Nico Elvedi (l.) und Matthias Ginter gegen Freiburg steht noch ein Fragezeichen

Hinter den Einsätzen der beiden Gladbacher Nico Elvedi (l.) und Matthias Ginter gegen Freiburg steht noch ein Fragezeichen. imago images

In den vergangenen beiden Spielen, so Rose, habe seine Mannschaft "ein wenig die Leichtigkeit verloren. Es ist wichtig, dass wir uns die jetzt zurückholen", betont der Gladbacher Trainer. Immerhin stellte er nach der Niederlage bei Union Berlin einen Lernprozess seiner Mannschaft fest. "Wie Union spielt auch Wolfsberg unheimlich aggressiv, wir mussten dagegen die richtigen Mittel finden. In Berlin ist uns das nicht gelungen, beim WAC haben wir das wichtige Tor aber gemacht."

Nun erwartet Rose gegen den SC Freiburg eine etwas anders gelagerte Partie. "Die Freiburger wollen auch Fußball spielen, das könnte uns sogar entgegenkommen", vermutet Rose. "Der SC Freiburg ist eine sehr flexible Mannschaft, darauf müssen wir uns einstellen."

Fragezeichen hinter Ginter und Elvedi

In welcher Besetzung Borussia das tun wird, ist vor allem hinsichtlich der Defensive noch unklar. In Graz hatte Denis Zakaria, der vor allem im zentralen Mittelfeld aufblüht, notgedrungen rechts in der Dreierkette ausgeholfen. Wie zu sehen war, fremdelte der Schweizer mit der ungewohnten Position. "Er liebt diesen Posten in der Dreierkette nicht", räumte Rose ein, "aber er spielt dort im Dienste der Mannschaft. Ich selbst sehe ihn auch eher weiter vorne." Dort könnte Zakaria am Sonntag gegen Freiburg wieder auftauchen, wenn sich die Lage in der Innenverteidigung etwas entspannt. Da aber ergeben sich noch zwei Fragezeichen. Zum einen bei Matthias Ginter, zum anderen bei Nico Elvedi.

"Unsere Physios arbeiten intensiv daran, Matze Ginter nach seiner Muskelverletzung wieder fit zu bekommen. Wir müssen bei ihm abwarten, wie es sich entwickelt", berichtet Rose. Ebenfalls ist noch unklar, ob Nico Elvedi bereits wieder ein Thema für Sonntag ist. Am Freitag machte der Schweizer immerhin Teile des Mannschafts-Trainings mit. "Jetzt müssen wir schauen, wie es sich mit seiner Risswunde im Training verhält", sagte Rose.

Rose lobt Freiburg: "Für jeden Gegner sehr unangenehm"

In welcher Besetzung auch immer, Rose hat eine hohe Meinung vom nächsten Gegner. "Die Freiburger wissen ganz genau, worauf es ankommt, um in der Bundesliga zu bestehen. Sie spielen ziemlich aggressiv und mit einer hohen Laufbereitschaft." Roses Zusammenfassung: "Das macht Freiburg für jeden Gegner sehr unangenehm."

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