Krisenduell zwischen St. Pauli und Hannover 96

Luhukay wünscht sich "unter dem Weihnachtsbaum ein gutes Gefühl"

Jos Luhukay

Bleibt optimistisch: Jos Luhukay. imago images

Sowohl der FC St. Pauli als auch Hannover 96 brauchen dringend Punkte gegen den Abstieg. Die Hamburger sind seit sechs Ligaspielen sieglos (0/3/3), die Niedersachsen warten seit fünf Runden auf einen Dreier (0/3/2). In Hannover waren die Erwartungen natürlich ganz andere. "96 ist als einer der Top-Favoriten in die Liga gestartet. Die Realität ist hinsichtlich der Position in der Tabelle jetzt eine andere. Das hätte niemand vor der Saison so erwarten können", sagte Jos Luhukay am Freitag. Der Trainer vom FC St. Pauli geht aber davon aus, "dass sie in den nächsten Wochen und Monaten wieder zu dem zurückfinden, was man von ihnen erwartet hat."

Gelingt das auch den Kiezkickern? Im Falle einer Niederlage im Krisenduell gegen Hannover am Samstag (13 Uhr, LIVE! bei kicker) droht dem Tabellen-13. der Absturz auf den Relegationsrang, den aktuell 96 belegt. "Für uns ist es wichtig, den Glauben und das Vertrauen auszustrahlen, unsere eigene Stärke abzurufen", sagte Luhukay. Dann habe er das vollste Vertrauen, "dass wir uns bei der fantastischen Kulisse zerreißen, um nach 90 Minuten selber den Erfolg zu erzwingen und mit einem glücklichen Gefühl vom Platz zu gehen."

Auch gegen Hannover muss er wieder auf mehrere Leistungsträger verzichten. "Wir haben immer plus minus zehn Spieler, die nicht dabei sein können. Daniel Buballa und Johannes Flum sind für das Spiel kein Thema", sagte Luhukay. "Wir werden aber trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz stellen." Das Ziel ist klar: "Wir wollen in den vier Spielen bis Weihnachten noch so viele Punkte holen, dass wir unter dem Weihnachtsbaum ein gutes Gefühl haben. Ich glaube an die Mannschaft."

cfl