2. Bundesliga 2006/07, 34. Spieltag
14:11 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
S. Günther
Jena

14:33 - 34. Spielminute

Gelbe Karte
Luz
Augsburg

14:35 - 35. Spielminute

Tor 0:1
Fröhlich
Rechtsschuss
Jena

15:04 - 48. Spielminute

Gelbe Karte
Holzner
Jena

15:04 - 48. Spielminute

Tor 1:1
Lawarée
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung B. Kern
Augsburg

15:22 - 65. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Tapalovic
für Mark Zimmermann
Jena

15:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Kowalik
für Holzner
Jena

15:31 - 74. Spielminute

Tor 1:2
Tapalovic
Linksschuss
Vorbereitung Sykora
Jena

15:30 - 74. Spielminute

Gelbe Karte
da Costa
Augsburg

15:33 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
Diabang
für Luz
Augsburg

15:33 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Jena)
Wachsmuth
für Voigt
Jena

15:34 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
Hutwelker
für Strauß
Augsburg

15:37 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
L. Müller
Augsburg

15:38 - 82. Spielminute

Gelbe Karte
Hertzsch
Augsburg

15:39 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
S. Becker
für Wenzel
Augsburg

FCA

JEN

2. Bundesliga

Happy End für Jena und Holzner

Herrlicher Freistoß von Fröhlich - Tapalovic beendet schließlich das Zittern

Happy End für Jena und Holzner

Dreßler gegen Sykora

Gebannter Blick nach unten: Am Ende retteten sich Fiete Sykora (r.) und Co. beim FCA (hier Sören Dreßler). dpa

Beim FC Augsburg begannen gegenüber dem 1:0 in Braunschweig Strauß, da Costa und Luz (nach Bänderdehnung) für Mölzl (Sprunggelenksverletzung), Becker und Diabang. Jenas Coach Frank Neubarth musste nach dem 1:1 gegen Kaiserslautern ohne Kapitän Ronald Maul (Gelbsperre) und Angreifer Ashvetia (Rotsperre) auskommen. Dafür spielten Holzner und Fröhlich von Beginn an.

Die Gäste wollten im Rosenaustadion erst einmal abwarten und ließen die Augsburger kommen. Diese übernahmen denn auch die Spielkontrolle und drängten die Jenaer in deren eigene Hälfte zurück. Zwar konnte sich die Neubarth-Elf nach und nach aus der Umklammerung lösen, eigene Offensivaktionen bekamen die zahlreichen mitgereisten Fans in der Anfangsviertelstunde abgesehen von einigen Eckbällen aber kaum zu sehen. Auf der anderen Seite hatte Kern die erste große Möglichkeit der Partie: Lawarée, der in der rechten Strafraumhälfte den Ball bekam, legte quer auf den 23-jährigen Youngster, doch Lomaia lenkte dessen Flachschuss mit den Fingerspitzen um den Pfosten (16.). Fünf Minuten später schoss Lawarée aus günstiger Position klar am Tor vorbei.

Der 34. Spieltag

Auch in der Folge beschränkten sich die Gäste weitestgehend auf die Defensivarbeit. Kontrollierte Offensive hieß die Devise. Fehlpässe und Ungenauigkeiten verhinderten aber zu oft einen geordneten Spielaufbau, die FCA-Abwehr hatte leichtes Spiel. Kontrollierte Angriffe? Geordneter Spielaufbau? Alles nicht nötig, wenn es auch anders geht: Fröhlich zirkelte einen Freistoß aus rund 25 Metern mit rechts über die Mauer in den Torwinkel zur ersehnten Jenaer Führung (35.). Das Traumtor gab Sicherheit. Die Thüringer hatten nun alles im Griff, lediglich in der 43. Minute mussten die Fans kurz die Luft anhalten, als Dreßler per Aufsetzer nur knapp über Lomaias Kasten schoss. Zur Pause blieb es beim 0:1 aus Augsburger Sicht, angesichts des Chancenverhältnisses wäre wohl ein Remis gerechter gewesen.

Spieler des Spiels

Christian Fröhlich Mittelfeld

2,5
Tore und Karten

0:1 Fröhlich (35', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

1:1 Lawarée (48', Foulelfmeter, Linksschuss, B. Kern)

1:2 Tapalovic (74', Linksschuss, Sykora)

Augsburg

Neuhaus 3 - Hertzsch 4 , Dreßler 4, Benschneider 4 - da Costa 4 , Wenzel 4 , Strauß 4 , B. Kern 3, L. Müller 4 - Luz 4 , Lawarée 3

Jena

Lomaia 4 - Holzner 4 , Maul 4, Voigt 3 , S. Günther 4 - Schlitte 4, St. Kühne 4, Mark Zimmermann 4 , Fröhlich 2,5 - Sykora 4, Werner 4

Schiedsrichter-Team

Michael Kempter Sauldorf

3
Spielinfo

Stadion

Rosenaustadion

Zuschauer

24.050

Gerade einmal zwei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als ein Jenaer Akteur zum Unglücksraben wurde: Felix Holzner, 21 Jahre alt, schlug bei einer harmlosen Flanke am Ball vorbei, Kern schnappte sich das Leder und umspielte den Blondschopf. Der wusste sich nur mit einem Trikotzupfer zu helfen – Elfmeter. Lawarée ließ sich nicht zweimal bitten und markierte das 1:1 (48.). Ein schlimmer Fehler ließ die Gäste also wieder zittern. Gespannt verfolgten die Jenaer Anhänger die Zwischenstände auf den anderen Plätzen.

Frank Neubarth bedankt sich bei den Fans

Bedankte sich nach dem Spiel bei der tollen Unterstützung der Fans: FCC-Coach Frank Neubarth. dpa

Bedanken durften sie sich auch bei Keeper Lomaia, der einen da Costa-Freistoß über die Latte lenkte (67.), ein Gegentor in dieser Phase hätte tödlich für Jena sein können. Lars Müller schoss nach Traumpass von Lawarée knapp am Tor vorbei (72.) – nur ein Beleg dafür, dass in dieser Phase auch sehr viel Glück für die Neubarth-Truppe im Spiel war. Nur eines konnte Jena in dieser Phase beruhigen: das 1:2. Sykora verlängerte eine Werner-Flanke genau auf den eingewechselten Tapalovic, der den Ball mit links an Neuhaus vorbei ins Tor schob (74.). Aus dem Nichts hatte der FCC eiskalt und entscheidend zugeschlagen. In der Schlussphase ließen die Jenaer kaum noch etwas anbrennen, mit vereinten Kräften ermauerten und erkämpften sie den 2:1-Sieg und damit den Klassenverbleib.