14:24 - 24. Spielminute

Gelbe Karte
Sieger
Offenbach

15:02 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
Pospischil
für Sieger
Offenbach

15:12 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Wörle
Offenbach

15:13 - 57. Spielminute

Gelbe Karte
Husterer
Braunschweig

15:15 - 58. Spielminute

Tor 1:0
Mokhtari
Kopfball
Vorbereitung Judt
Offenbach

15:18 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
L. Fuchs
für Husterer
Braunschweig

15:26 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
D. Toppmöller
für Agritis
Offenbach

15:34 - 78. Spielminute

Gelbe Karte
Horacek
Braunschweig

15:36 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Braunschweig)
Ratkovic
für Horacek
Braunschweig

15:39 - 82. Spielminute

Tor 1:1
Atem
Rechtsschuss
Vorbereitung Ratkovic
Braunschweig

15:44 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
Oehrl
für Türker
Offenbach

OFC

BRA

2. Bundesliga

OFC zittert sich zum Klassenerhalt

Braunschweig verabschiedet sich mit Anstand

OFC zittert sich zum Klassenerhalt

Nur eine Änderung nahm OFC-Coach Wolfgang Frank gegenüber dem 2:2 beim 1. FC Köln vor: Im Angriff spielte Agritis von Beginn an für Toppmöller. Dietmar Demuth, Trainer beim Absteiger Eintracht Braunschweig, konnte in seinem letzten Spiel genau die gleiche Startelf ins Rennen schicken, die auch beim 0:1 gegen Augsburg begann.

Eine angespannte Atmosphäre herrschte unter den 15.000 Zuschauern im Stadion am Bieberer Berg. Auch den Offenbachern Akteuren war die Bedeutung des "Endspiels" anzumerken. Zwar drückte der OFC von Beginn an engagiert auf das Tempo, doch den Aktionen in der Offensive fehlte die Präzision. Kleinere Möglichkeiten durch einen Kopfball Siegers (5.) und eine Direktabnahme von Wörle (7.) blieben ungenutzt. Kennzeichnend für die Nervosität war die 9. Minute, als dem Techniker Oualid Mokhtari an der Außenlinie ein ganz einfacher Ball ins Seitenaus rutschte.

Spielerisch lief bei den Hessen weiterhin nicht viel zusammen. Aber das Frank-Team zeigte Einsatz, Wille und Leidenschaft. Da sich auch Braunschweig nicht hängen ließ, entwickelte sich eine vom Kampf geprägte Partie, die aber auch von etlichen technischen Unzulänglichkeiten hüben wie drüben geprägt war.

Der 34. Spieltag

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Niedersachsen frecher und übernahmen die Initiative. Allerdings blieb die Eintracht trotz guter Ansätze in der Offensive vieles schuldig. Einzige Ausnahme: Ein Kopfball von Horacek in der 39. Minute, der knapp über den Querbalken des OFC-Tores strich.

Offenbach kam im ersten Abschnitt nur noch durch Einzelaktionen zu Torchancen. So bei einem mächtigen Distanzschuss durch Pinske, den Eintracht-Keeper Stuckmann reaktionsschnell über die Querlatte lenkte (20.). Das war's dann aber auch schon. Zunehmend lähmte die Angst die Aktionen der Offenbacher, die sich bis zur Pause nicht mehr entscheidend in Szene setzen konnten. Die letzte Möglichkeit in Durchgang eins vergab Judt mit einem Freistoß aus gut 20 Metern Sekunden vor dem Pausenpfiff.

Mit mehr Elan kamen die Offenbacher aus der Kabine. Das Frank-Team ging nun aggressiver in die Zweikämpfe und konnte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts ein optisches Übergewicht erspielen. Gefahr brachten jedoch weiterhin nur Standardsituationen.

Diese hatten es allerdings in sich. In der 54. Minute flankte Judt nach einem zunächst abgewehrten Eckball erneut in den Strafraum, den wuchtigen Kopfball von Miljatovic klärte ein Eintracht-Verteidiger auf der Torlinie. In der 58. Minute war es dann aber soweit. Eine Freistoß-Flanke von Judt köpfte Mokhtari zum viel umjubelten Führungstreffer für die Kickers ein. Eintracht-Keeper Stuckmann, der aus seinem Tor heraus, aber zu spät kam, machte dabei keine gute Figur.

Zunächst wirkten die Offenbacher wie befreit. Als allerdings Türker (75.) mit einem Volleyschuss sowie Mokhtari mit einem Distanzschuss (79.) ein mögliches 2:0 verpassten, kehrte die Nervosität schlagartig zurück.

Und kurz vor Schluss dann die kalte Dusche für die Hessen. Eine Vorarbeit des eingewechswelten Ratkovic verwandelte Atem per gekonntem Seitfallzieher zum 1:1. So musste sogar noch nach dem Abpfiff durch Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer gezittert werden, ehe der Klassenerhalt feststand. Erst als die Ergebnisse aus Rostock und Duisburg feststanden, brachen am Bieberer Berg alle Dämme.

Spieler des Spiels

Oualid Mokhtari Mittelfeld

3
Tore und Karten

1:0 Mokhtari (58', Kopfball, Judt)

1:1 Atem (82', Rechtsschuss, Ratkovic)

Offenbach

Thier 3 - C. Müller 4, Bungert 4, Miljatovic 4, Pinske 4 - Mokhtari 3 , Wörle 4 , Sieger 4 , Judt 3,5 - Agritis 5 , Türker 4

Braunschweig

Stuckmann 4 - Jülich 4, Horacek 4 , Cimen 3,5 - Huber 5, Husterer 5 , Brinkmann 4, Siegert 4, Otacilio 5, Leozinho 4 - Atem 3,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Helmut Fleischer Sigmertshausen

2
Spielinfo

Stadion

Bieberer Berg

Zuschauer

16.267

Kickers Offenbach zitterte sich in letzter Sekunde zum Klassenerhalt, der Bieberer Berg erlebt auch in der nächsten Saison Zweitliga-Fußball. Der Punkt war dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt hoch verdient. Braunschweig verabschiedete sich mit Anstand und versucht unter dem neuen Trainer Benno Möhlmann einen Neuanfang in der Regionalliga.