2. Bundesliga 2006/07, 32. Spieltag
18:17 - 17. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
Teinert
für Luz
Augsburg

18:40 - 40. Spielminute

Tor 1:0
L. Müller
Linksschuss
Augsburg

19:16 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
Agritis
für Oehrl
Offenbach

19:21 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
Pospischil
für Sieger
Offenbach

19:25 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
S. Becker
für Strauß
Augsburg

19:32 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Offenbach)
D. Toppmöller
für Türker
Offenbach

19:34 - 77. Spielminute

Tor 1:1
Agritis
Rechtsschuss
Vorbereitung Judt
Offenbach

19:40 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Augsburg)
Dreßler
für da Costa
Augsburg

FCA

OFC

2. Bundesliga

Agritis rettet die Kickers

Offenbach holt einen Punkt in Augsburg

Agritis rettet die Kickers

Kampf ist Trumpf: Benschneider (links) grätscht gegen OFC-Mittelfeldspieler Mokhtari.

Kampf ist Trumpf: Benschneider (links) grätscht gegen OFC-Mittelfeldspieler Mokhtari. dpa

Trotz des 3:2-Sieges gegen Kaiserslautern musste Rainer Hörgl, der Trainer des FCA, sein Team auf einer Position umstellen. Für den Gelb-gesperrten Wenzel rückte der wiedergenesene da Costa in die Startformation der Fuggerstädter. Auf der anderen Seite krempelte Kickers-Coach Wolfgang Frank seine Anfangself ebenfalls um. Zwei neue Akteure liefen im Vergleich zum 2:3-Misserfolg gegen Freiburg auf. Anstelle von Müller und Reich spielten Yildirim sowie Oehrl.

Die Begegnung gestaltete sich zu Beginn eher ruhig. Beide Teams spielten verhalten und lauerten jeweils auf Fehler des Gegners. In ihren Offensivaktionen waren sowohl der FCA als auch der OFC viel zu zaghaft. Hinzu kamen zahlreiche Querpässe, ein gemächliches Tempo und Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Dies alles führte dazu, dass ein richtiger Spielfluss nicht zustande kam.

Der 32. Spieltag

Die Partie plätscherte so vor sich hin. Einziger Aufreger war ein Treffer von Teinert, der aber wegen Abseitsstellung des Schützen nicht gegeben wurde (31.). Ansonsten agierten beide Mannschaften in der Offensive ohne Kreativität und Ideen, Torchancen bleiben Mangelware.

So war es auch ein Standard, der für das erste Tor herhalten musste. Nach einem Freistoß von der rechten Außenbahn faustete OFC-Keeper Thier den Ball nach vorne vor die Füße von Müller. Der linke Mittelfeldspieler der Augsburger hämmerte das Leder von der Strafraumgrenze, zentraler Position in den linken Torwinkel (40.).

Kampf ist Trumpf II: Der Augsburger Mölzl (rechts) nimmt Mokhtari den Ball ab.

Kampf ist Trumpf II: Der Augsburger Mölzl (rechts) nimmt Mokhtari den Ball ab. dpa

Im direkten Gegnzug hätte Oehrl gleich wieder ausgleichen können, er traf per Kopf aber nur die Latte (41.). So musste der OFC mit einem Rückstand in die Pause gehen.

Im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel. Der FCA kontrollierte die Partie und verwaltete die Führung. Die Fuggerstädter hielten den Ball lange in dne eigenen Reihen und ließen keine Chancen des OFC zu.

Kern und Hertzsch hätten die Führung für den FCA ausbauen können, scheiterten mit ihren Kopfbällen aber an Thier bzw. der OFC-Abwehr (63. /64.).

Wie aus dem nichts gelang Offenbach aber Ausgleich. Nach einem langen Freistoß aus der eigenen Hälfte leitete Pospischil mit der Brust weiter zu Agritis, der aus zehn Metern ins Tor traf (77.). Nach diesem etwas glücklichen Ausgleichstreffer durch den Einwechselspieler passierte nichts mehr.

Spieler des Spiels

Anastasios Agritis Sturm

2,5
Tore und Karten

1:0 L. Müller (40', Linksschuss)

1:1 Agritis (77', Rechtsschuss, Judt)

Augsburg

Neuhaus 3,5 - Benschneider 3,5, Pircher 3,5, Hertzsch 3 - Mölzl 3, da Costa 4 , Strauß 4 , B. Kern 4, L. Müller 2,5 - Lawarée 4,5, Luz

Offenbach

Thier 3,5 - Yildirim 3,5, Bungert 3, Miljatovic 3, Pinske 4 - Mokhtari 3, Sieger 4 , Wörle 3,5, Judt 2,5 - Oehrl 4,5 , Türker 4,5

Schiedsrichter-Team

Babak Rafati Hannover

1,5
Spielinfo

Stadion

Rosenaustadion

Zuschauer

22.200

Kommenden Sonntag müssen die Offenbacher in Köln eine Leistungssteigerung zeigen, wenn sie nicht tiefer in den Abstiegssog der 2. Liga gezogen werden wollen. Augsburg hingegen kann - ebenfalls am Sonntag - in Braunschweig gegen die bereits abgestiegene Eintracht frei aufspielen, denn für beide Teams geht es in dieser Saison um nichts mehr.