14:05 - 5. Spielminute

Tor 1:0
Ziemer
Kopfball
Vorbereitung Bellinghausen
K'lautern

14:07 - 7. Spielminute

Rote Karte
Feldhahn
Haching

14:25 - 24. Spielminute

Tor 2:0
Meißner
Kopfball
Vorbereitung Vignal
K'lautern

14:36 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (Haching)
Custos
für Ghigani
Haching

14:40 - 39. Spielminute

Tor 3:0
Meißner
Linksschuss
Vorbereitung Auer
K'lautern

14:40 - 40. Spielminute

Tor 4:0
St. Bohl
Kopfball
Vorbereitung Vignal
K'lautern

14:45 - 45. Spielminute

Spielerwechsel (Haching)
Gülselam
für Page
Haching

15:10 - 54. Spielminute

Gelbe Karte
Gülselam
Haching

15:23 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Simpson
für Bellinghausen
K'lautern

15:23 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
Daham
für St. Bohl
K'lautern

15:27 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (K'lautern)
S. Müller
für Kotysch
K'lautern

15:38 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Haching)
Rathgeber
für Kolomaznik
Haching

FCK

UHA

2. Bundesliga

Lautern begeistert in Hälfte eins

Meißner mit Doppelpack, auch Bohl und Ziemer treffen

Lautern begeistert in Hälfte eins

Feldhahn_Rot

Da waren's nur noch zehn: Schiedsrichter Seemann zückt die Rote Karte, Hachings Feldhahn verlässt das Spielfeld. dpa

FCK-Trainer Wolfgang Wolf wechselte nach dem 0:0 in Koblenz gleich auf fünf Positionen durch: Kotysch, Ouattara, Bellinghausen, Auer und Ziemer kamen ins Team und ersetzten Beda, Müller, Borbely und Opara (beide Magenprobleme) sowie Daham.

Gäste-Coach Harry Deutinger musste hingegen seinen verletzten Kapitän Buck (Sehnenanriss oberhalb des Knies) durch Frühbeis ersetzen, nahm im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Offenbach aber keine weiteren Wechsel vor.

Da sich am morgigen Montag im Duell der Aufstiegsaspiranten zwischen dem MSV Duisburg und Hansa Rostock zwei direkte Konkurrenten der Lauterer gegenseitig die Punkte abnehmen, bestand für die Pfälzer - ein eigener "Dreier" gegen die Gäste aus der Münchner Vorstadt vorausgesetzt - die große Möglichkeit, den Rückstand auf die Plätze eins bis drei zu verringern. Folglich nahmen die Hausherren von der ersten Minute an das Heft in die Hand und spielten kompromisslos in Richtung des von Heerwagen gehüteten Gästegehäuses.

Während Bohl nach nicht einmal einer Minute aus 17 Metern noch über den Hachinger Kasten schoss, war es nur kurze Zeit später Ziemer, der nach Bellinghausens Vorarbeit von der linken Seite per Kopf aus fünf Metern zur Führung der "Roten Teufel" eindrücken konnte (4.). Allerdings hatte Heerwagen den Ball zuvor bereits sicher, Schiedsrichter Seemann erkannte den Treffer aber ohne zu zögern an.

Nur zwei Minuten nach dem Rückstand kam es für die Gäste noch dicker: Auer war in den Rücken der Gästeabwehr gestoßen und ging auf und davon, Feldhahn, der im Vorfeld durch seine Vertragsverlängerung bis 2009 von sich reden gemacht hatte, rempelte als letzter Mann den ehemaligen Bochumer zu Boden. Der Referee verwies den 20-Jährigen mit der Roten Karte des Feldes.

In numerischer Überzahl drehten die Hausherren weiter auf. Heerwagen klärte noch Ouattaras und Kotyschs Kopfbälle (12., 16.) und auch bei Ziemers Kopfball aus sechs Metern zeigte der Gästeschlussmann einen Klasse-Reflex (21.). Als Meißner nach Vignals Ecke von der rechten Seite aus kurzer Distanz - im Übrigen wieder per Kopf - zur Stelle war, musste sich Hachings Torhüter dann aber zum zweiten Mal geschlagen geben (24.).

Der 23. Spieltag

Die Gäste reagierten und versuchten durch die Einwechslung Custos' (für Ghigani) mehr Ordnung ins Spiel zu bringen (36.), an der Lauterer Dominanz änderte sich dennoch nichts. Auer legte per Kopf auf Meißner ab, der Neuzugang aus Stuttgart trat energisch an und legte von der linken Grenze des Fünfmeterraumes seinen zweiten Treffer nach (39.).

Als die Gäste angeschlagen in Richtung Halbzeit taumelten, traf Bohl gar noch zum 4:0. Wieder war es Vignal, der diesmal von der linken Seite flankte, Bohl stieg im Strafraum hoch und drückte - per Kopf - zum vierten Kaiserslauterer Treffer ein (40.). Bitter für Haching: Mit dem bei einem Kopfballduell mit Meißner unglücklich an der Schläfe getroffenen und im Anschluss völlig benommen Page musste ein Eckpfeiler der Hachinger Defensive noch kurz vor der Halbzeitpause vom Feld, an Stelle des Schweizers feierte der 19-jährige Gülselam sein Debüt in der 2. Bundesliga.

Der zweite Durchgang lief deutlich ereignisärmer an. Die Pfälzer zeigten sich mit ihrem komfortablen Vorsprung zufrieden, die Gäste hingegen konzentrierten sich auf die Sicherung des eigenen Strafraums.

Auer per Außenrist aus zwölf Metern (58.) ebenso wie Ouattara nach feiner Vorarbeit über Hajnal und Meißner (60.) hätten mit etwas mehr Zielwasser durchaus den fünften Treffer der Gastgeber besorgen können. Allerdings agierte die Wolf-Truppe inzwischen nur noch mit angezogener Handbremse und ließ gerade im Abschluss die letzte Entschlossenheit vermissen.

Die Partie plätscherte nun vor sich hin und so brachte FCK-Coach Wolfgang Wolf nach und nach Simpson, Daham und Müller in die Begegnung. Am inzwischen behäbigen Tempo beider Mannschaften änderte sich dennoch nichts. Nur Custos' 20-Meter-Schuss brachte noch etwas Schwung ins Spiel (73.), Macho klärte allerdings den Abschluss des Franzosen ebenso souverän wie seine Kollegen die drei im Anschluss folgenden Hachinger Eckbälle.

Spieler des Spiels

Silvio Meißner Mittelfeld

1,5
Tore und Karten

1:0 Ziemer (5', Kopfball, Bellinghausen)

2:0 Meißner (24', Kopfball, Vignal)

3:0 Meißner (39', Linksschuss, Auer)

4:0 St. Bohl (40', Kopfball, Vignal)

K'lautern

Macho 3 - Kotysch 3 , Bouzid 3, Ouattara 4, Vignal 2,5 - Meißner 1,5 , St. Bohl 2 , Ziemer 3 , Hajnal 3,5, Bellinghausen 2,5 - Auer 4

Haching

Heerwagen 5,5 - Frühbeis 5, Omodiagbe 5, Page 5 , Schaschko 4,5 - Ghigani 5 , Feldhahn 6 , I. Majstorovic 4, Sträßer 4,5 - Kolomaznik 5 , Lechleiter 5

Schiedsrichter-Team

Marc Seemann Essen

2
Spielinfo

Stadion

Fritz-Walter-Stadion

Zuschauer

24.094

Bis zum Schlusspfiff passierte vor beiden Toren dann nicht mehr viel. Kaiserslautern wird am kommenden Freitag in Aue mit den ansässigen Erzgebirgern zu tun haben, die SpVgg erwartet hingegen mit Jena einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt.