3. Liga

3. Liga: SpVgg Unterhaching mit Hain und Stroh-Engel aus der Formdelle?

Lokalrivale 1860 kommt in den Sportpark

Haching mit Hain und Stroh-Engel aus der Formdelle?

Dominik Stroh-Engel

Kandidat für die Hachinger Startelf gegen 1860: Dominik Stroh-Engel. picture-alliance

Nur acht Kilometer trennen die Spielstätten der beiden Rivalen, die am Sonntag um 14 Uhr (LIVE! bei kicker.de) im Stadion am Sportpark aufeinandertreffen. Neben der räumlichen Nähe macht auch die Tatsache, dass gleich neun Protagonisten der Hachinger Sechzig-Vergangenheit haben, die Partie zu einem Prestigeduell.

Präsident Manfred Schwabl, Cheftrainer Claus Schromm und die sieben Spieler Stephan Hain, Dominik Stahl, Christoph Greger, Moritz Heinrich und Christoph Ehlich, dazu Markus Schwabl und Jannik Bandowski, die am Sonntag verletzt fehlen, waren einst alle für die Sechziger aktiv.

"Ich hatte schöne und schwierige Zeiten dort. 1860 ist ein Traditionsverein mit richtig geilen Fans und ist für mich - nach wie vor - der Klub, in dem ich die längste Zeit meines Lebens Fußball gespielt habe", blickt beispielsweise Heinrich im kicker-Interview auf sein Löwen-Kapitel zurück. Prinzipiell halte er noch zu 1860, "aber wenn sie gegen uns spielen, stellt sich diese Frage dann ja nicht". Teamkollege Greger würde sich unterdessen freuen, "wenn wir ein Derby gegen 1860 irgendwann einmal in der 2. Liga hinbekommen würden".

Letzter Sieg vor 13 Jahren

Drei Punkte wären für die SpVgg am Sonntag doppelt süß, wenn man die Formdelle mit nur einem Sieg aus den vergangenen acht Pflichtspielen hinzuzieht. Der Blick in die Statistik verrät zudem: Zuletzt gelang Haching am 3. Dezember 2006 (5:1 in Liga zwei) ein Erfolg über 1860. Mitte Oktober verlor die SpVgg im Landespokal mit 2:3 i.E. bei den Blauen.

Für einen Sieg wird eine Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Auftritt nötig sein (0:3 in Magdeburg). An der Elbe funktionierten weder die Offensiv- noch die Defensivabläufe. Vorne könnte Schromm zum ersten Mal Hain und Dominik Stroh-Engel gemeinsam von Beginn an bringen. In der Abwehr riecht es eher nach der Rückkehr zur Viererkette, nachdem eine Dreierkette bereits dreimal - in Kaiserslautern (1:1), in Braunschweig (0:0) und in Magdeburg - ohne dreifachen Punktgewinn gespielt wurde.

aho/rmf

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