Champions League

Klopp: Respekt vor Salzburg und große Sorgen um Fabinho

Titelverteidiger vor CL-Showdown - Brasilianer am Knöchel verletzt

Klopp: Respekt vor Salzburg und große Sorgen um Fabinho

Jürgen Klopp (2.v.li.), Fabinho (#3)

Große Sorgen um Fabinho (u.): Jürgen Klopp (2.v.li.) beim Spiel des FC Liverpool gegen die SSC Neapel. imago images

"So wie Napoli aufgestellt ist, hat uns ihr Tor nicht gerade geholfen. So konnten sie ihren Plan das ganze Spiel über weiterverfolgen und wir mussten die ganze Zeit versuchen, Druck aufzubauen", meinte Jürgen Klopp nach der Partie. "Wir waren sicher nicht brillant, aber haben schon Druck gemacht. Mit den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte war ich nicht zufrieden. In der zweiten Halbzeit war es intensiver, aber es ist natürlich nicht leicht, sie haben ihr Tor wirklich hart verteidigt", fügte der LFC-Coach an.

Dass es bezüglich des Weiterkommens in der Gruppe E nun auf einen Showdown am Dienstag, den 10. Dezember (18.55 Uhr), hinausläuft, ist Klopp voll bewusst: "In der Kabine von Napoli fühlen sie sich offenbar gerade so, als seien sie schon weiter. Und vielleicht sind sie das auch. Hier bei uns denkt jeder: 'Oh mein Gott, das wird hart.' Und es wird auch hart - soviel ist klar", meinte Klopp in Anbetracht des Auswärtsspiels beim Gruppendritten RB Salzburg (bislang sieben Punkte). Im Hinspiel hatte RB nach einem 3:0-Rückstand an der Anfield Road noch ein Comeback zum 3:3 geschaffte, ehe das Spiel knapp mit 4:3 an Liverpool ging. Den direkten Vergleich mit dem Titelverteidiger könnten die Österreicher mit einem Sieg im Rückspiel also durchaus noch gewinnen.

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Da Neapel (neun Punkte) am 6. Spieltag mit dem KRC Genk den auf dem Papier leichtesten und bereits ausgeschiedenen Gruppengegner zu Gast hat, droht dem LFC (zehn Zähler) im schlimmsten Fall sogar das Abrutschen auf Rang drei - und damit das Ende der Mission Titelverteidigung.

Nach früher Auswechslung: Bangen um Fabinho

Die größten Sorgen machte sich Klopp nach dem Remis gegen die Italiener aber um seinen Sechser Fabinho, der sich schon früh im Spiel verletzt hatte und wenige Minuten nach einer Behandlungspause schließlich in der 19. Minute gegen Georginio Wijnaldum ausgetauscht worden war. Der Brasilianer hatte sich auf unglückliche Weise schon in der 14. Minute verletzt, als Neapels Hirving Lozano im Zweikampf mit Reds-Kapitän Jordan Henderson zu Fall gekommen und unglücklich von hinten in die Beine Fabinhos gerauscht war.

"Seine Verletzung ist jetzt die größte Sache. Das ist wirklich bedeutend. Noch ist es früh und wir hoffen alle, dass es nicht zu schwerwiegend ist. Aber er hat ziemliche Schmerzen in einem Bereich um den Knöchel, an dem man keine Schmerzen haben möchte", erklärte Klopp seine Bedenken. Eine eindeutige Diagnose über die Schwere der Verletzung werden indes erst weitergehende Untersuchungen ergeben.

jom

Bilder zur Partie FC Liverpool - SSC Neapel