Bundesliga 2006/07, 33. Spieltag
16:02 - 32. Spielminute

Tor 1:0
Zidan
Foulelfmeter,
Rechtsschuss
Vorbereitung Soto
Mainz

16:09 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Rose
Mainz

16:15 - 45. Spielminute

Tor 2:0
Ruman
Kopfball
Vorbereitung Soto
Mainz

16:16 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Ruman
Mainz

16:34 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Lamidi
für Insua
Gladbach

16:40 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Lamidi
Gladbach

16:50 - 63. Spielminute

Gelbe Karte
Kluge
Gladbach

16:59 - 72. Spielminute

Tor 3:0
Feulner
Rechtsschuss
Vorbereitung Zidan
Mainz

17:03 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Amri
für Ruman
Mainz

17:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Gerber
für Soto
Mainz

17:11 - 84. Spielminute

Gelbe Karte
Rafael
Gladbach

17:12 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Szabics
für Zidan
Mainz

17:14 - 87. Spielminute

Rote Karte
Gohouri
Gladbach

M05

BMG

Mohamed Zidan an allen drei Treffern beteiligt

Mainz siegt umsonst

Jürgen Klopp änderte die Mainzer Startformation im Vergleich zur 0:2-Niederlage in Stuttgart auf vier Positionen. Für Weigelt (Bänderanriss), Azaouagh (Virusinfektion), Cha und Gerber begannen Demirtas, Rose, Feulner und Ruman. Auch Gladbachs Coach Jos Luhukay nahm nach dem 1:1 gegen den FC Bayern vier Wechsel vor. Er gab seinen Talenten eine Chance. Neben dem nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder einsatzfähigen Gohouri liefen Fleßers, Levels und Marin für Zé Antonio, Svärd (beide Grippe), Svensson und El Fakiri auf.

Während Mainz einige Minuten benötigte, um Ordnung ins Spiel zu bringen, hatte Gladbach schon nach drei Minuten durch Nando Rafael die Chance zur frühen Führung. Erst nach gut zehn Minuten bekamen die Hausherren die Partie langsam in den Griff und wurden offensiv selbst aktiv. Weder Zidan (10.), noch Ruman (13.) und Pekovic (22.) konnten Heimeroth aber ernsthaft gefährden. Wenn bei Mainz etwas funktionierte, dann hatte meist Zidan die Füße mit im Spiel. Fast jeder Vorstoß der Klopp-Elf lief über den Ägypter, der der Gladbacher Hintermannschaft permanent Probleme bereitete.

So war es nicht verwunderlich, dass Zidan auch an der Entstehung der Mainzer Führung beteiligt war. Nach einem klugen Pass auf Soto stieg Bögelund regelwidrig gegen den Kolumbianer ein und Referee Kinhöfer entschied auf Strafstoß. Zidan zog hart ab und ließ Heimeroth keine Abwehrmöglichkeit (32.). Vier Minuten später hatte die Borussia die Doppelchance zum Ausgleich, doch Wetklo parierte Rafaels Kopfball, ehe Demirtas auf der Linie dem Nachschuss von Levels im Weg stand (36.).

Der 33. Spieltag

Der Rest des ersten Durchgangs gehörte dann allerdings wieder dem FSV. Nach Versuchen von Ruman (37.) und Soto (38.) war es wieder Zidan, der das 2:0 einleitete. Der Ägypter bediente erneut Soto und der Kolumbianer nagelte die Kugel fulminant an die Querlatte. Ruman stand goldrichtig und staubte per Kopf zum 2:0 ab (45.) - das erste Saisontor für den Tschechen.

Die Partie verlor nach dem Seitenwechsel deutlich an Niveau. Bis auf einen harmlosen Marin-Freistoß (49.) blieb es vor beiden Toren zunächst ruhig. Mainz verwaltete den Vorsprung und vermied jegliche Gefahr, den Sieg aus der Hand zu geben. Gladbach ließ zwar wenig zu, verfügte offensiv aber nicht über die Mittel, die Klopp-Elf nun entscheidend unter Druck zu setzen.

Treue Mainzer Fans

Halten ihrer Mannschaft immer die Treue: Mainzer Anhänger. dpa

An der Entscheidung war dann wieder Zidan beteiligt. Der Ägypter behauptete an der Mittellinie das Leder, arbeitete sich gekonnt bis zum Strafraum durch und bediente mit viel Überischt den mitgelaufenen Feulner, der aus halbrechter Position ebenfalls seinen ersten Saisontreffer markierte (72.). Die Partie war nun gelaufen. Mainz kontrollierte Ball und Gegner und schaukelte den Sieg souverän über die Zeit. Für den letzten Aufreger der Begegnung sorgte Steve Gohouri. Im Laufduell mit Imre Szabics ging der Mainzer zu Boden und Kinhöfer schickte den Mann von der Elfenbeinküste vom Feld (87.).

Mainz beendet die Saison am kommenden Samstag bei den Bayern, während sich Mönchengladbach ebenfalls am Samstag gegen Bochum vor heimischem Publikum in die Zweite Bundesliga verabschiedet.