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"Ibra" steigt bei Hammarby ein: "Der Größe sind keine Grenzen gesetzt"

Investment des Schweden wird publik

"Ibra" steigt bei Hammarby ein: "Der Größe sind keine Grenzen gesetzt"

Zlatan Ibrahimovic

Steigt bei Hammarby IF ein: Zlatan Ibrahimovic. imago images

Am Dienstag hatte Ibrahimovic mit einem Video auf Instagram für Aufsehen gesorgt. An sich ist das beim polarisierenden Schweden nichts außergewöhnliches, doch der Angreifer postete ein Trikot von Hammarby IF, auf dessen Rücken sein Name abgebildet war. Spekulationen über einen Wechsel zum Tabellendritten der abgelaufenen Allsvenskan, der 1. Liga Schwedens, kamen auf - doch Ibrahimovic sorgte schnell für Klarheit: Er hat sich bei dem Team aus Stockholm eingekauft.

"Ich habe bei Galaxy gespielt und ein gutes Verhältnis zu den Leuten von AEG", berichtet Ibrahimovic im Interview mit "Afdonbladet" über seine Geschäftsbeziehung mit dem US-Konzern Anschutz Entertainment Group, der neben LA Galaxy unter anderem auch die LA Lakers oder die Eisbären Berlin besitzt. "Dann bekam ich die Gelegenheit, Partner zu werden - und eine solche Gelegenheit ist unmöglich zu verweigern."

Hammarby IF ist der Verein mit dem größten Potenzial, der größte Klub in Skandinavien zu werden.

Zlatan Ibrahimovic

Und so kam es auch: Der 38-Jährige übernimmt die Hälfte der Anteile am Unternehmen AEG Sweden. Dies hat zur Folge, dass er auch Anteilseigner an Hammarbys Fußballabteilung werde, so ein Statement des Vereins. Dementsprechend besäße Ibrahimovic nun rund ein Viertel der Anteile des Klubs, der in der kommenden Saison in der Europa-League-Qualifikation antreten wird.

Hammarby IF sei "der Verein mit dem größten Potenzial, der größte Klub in Skandinavien zu werden", so Ibrahimovic. "Der Größe von Hammarby sind keine Grenzen gesetzt." Für den Stürmerstar fühle sich das Investment "fantastisch und aufregend" an, einen Zlatan Ibrahimovic als Spieler von Hammarby IF werde es aber definitiv nicht geben: "Das wird nicht passieren."

Probleme mit seinem Herzensklub Malmö IF respektive seiner Heimatstadt, in der jüngst eine Statue von ihm selbst eingeweiht wurde, erwartet "Ibra" übrigens nicht aus: "Dies hat nichts mit Malmö zu tun. Bei Malmö geht es um den Fußballer Zlatan", sagte er. "Ich denke, dass sie das in Malmö respektieren und sich für mich freuen."

kög