2. Bundesliga

Fürth macht Minus - Fokus bleibt "gesunde Balance"

Umsatz beim fränkischen Zweitligisten geht zurück

Fürth macht Minus - Fokus bleibt "gesunde Balance"

Schrieb in der Saison 2018/19 ein Minus: Die SpVgg Greuther Fürth. imago images

Nach Angaben der Franken verringerte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr (29,3 Mio.) um 2,4 Millionen auf 26,9 Millionen Euro. Als Hauptgrund für das Minus nannte Holger Schwiewagner geringere Transfereinnahmen, die laut des Fürther Geschäftsführers zuletzt um 4,2 Millionen Euro unter dem Schnitt der letzten fünf Jahre gelegen hätten. Auch das niedrige Ranking im TV-Ranking aufgrund des sportlichen Abschneidens habe zu den niedrigeren Zahlen beigetragen.

Dass das Gesamtminus mit 521.000 Euro letztlich dennoch niedriger lag als das Minus bei den Transfereinnahmen, habe daran gelegen, dass man "in anderen Bereichen zulegen" und so "den Verlust in Grenzen halten" habe können, so Schwiewagner. Der Fokus des Vereins liege daher weiter darauf, "eine gesunde Balance zwischen sportlichen Investitionen auf der einen und Entwicklung neuer Einnahmenpotentiale auf der anderen" zu legen. Nur so könne die "Abhängigkeit von Transfer- und Medieneinnahmen perspektivisch reduziert" werden.

SpVgg Greuther Fürth - Vereinsdaten

Gründungsdatum

23.09.1903

Vereinsfarben

Weiß-Grün

Um die geringeren Einnahmen auszugleichen, sei schon vor der laufenden Saison begonnen worden, Aufwendungen zu reduzieren. Und dies insbesondere im Bereich der Kleeblatt-Akademie.

Mit Stolz verkündete Schwiewagner darüber hinaus, dass die SpVgg im Fankostenindex, der die Kosten der Fans der Profivereine in Deutschland vergleicht, unter den Top-Drei abschließe. "Fußball gehört allen und muss für alle bezahlbar sein", sagte Schwiewagner.

jom