Bundesliga 2006/07, 23. Spieltag
15:47 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Hofland
Wolfsburg

15:59 - 26. Spielminute

Tor 1:0
Podolski
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Pizarro
Bayern

15:58 - 26. Spielminute

Gelbe Karte
Madlung
Wolfsburg

16:07 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Quiroga
Wolfsburg

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
Möhrle
für Madlung
Wolfsburg

16:43 - 55. Spielminute

Tor 2:0
van Bommel
Rechtsschuss
Vorbereitung Schweinsteiger
Bayern

16:51 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
van der Leegte
Wolfsburg

16:53 - 66. Spielminute

Gelbe Karte
Görlitz
Bayern

16:59 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Santana
für Marcelinho
Wolfsburg

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Makaay
für Podolski
Bayern

17:01 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Scholl
für Görlitz
Bayern

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel
Boakye
für Klimowicz
Wolfsburg

17:07 - 79. Spielminute

Tor 2:1
Makiadi
Linksschuss
Wolfsburg

17:14 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
van Bommel
Bayern

17:19 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel
Ottl
für Schweinsteiger
Bayern

FCB

WOB

Wolfsburg präsentiert sich in München zu harmlos

Glanzloser Bayern-Sieg

Van Bommel

Die Bayern bejubeln van Bommels 2:0, das fast eine Kopie seines Treffers in Madrid war. dpa

Ottmar Hitzfeld stellte sein Team nach dem 2:3 bei Real Madrid in der Champions League auf vier Position um. Sagnol und Demichelis fehlten mit Gelb-Sperre und wurden durch Görlitz und Salihamidzic ersetzt. Lell spielt in der Innenverteidigung für den erkrankten van Buyten. Makaay saß überraschend nur auf der Bank, Pizarro und Podolski bildeten den Angriff. Drei Änderungen in der Startelf nahm Klaus Augenthaler im Vergleich zum 2:2-Remis gegen Schalke vor. In der Innenverteidigung kehrte Hofland nach Verletzung für Möhrle zurück. Ex-Bayer Stegmayer ersetzte van der Heyden auf der linken Abwehrseite. Makiadi spielte für Menseguez im rechten Mittelfeld.

Etwas selbstbewusster als zuletzt in der Bundesliga zeigten sich die Bayern von Beginn an gegen Wolfsburg. Dennoch fehlte in Tornähe beim Titelträger zumeist die letzte Durchschlagskraft. So hatten dann auch die Niedersachsen nach gut zehn Minuten die ersten Gelegenheiten. Ein Marcelinho-Freistoß konnte von Kahn nur nach vorne abgewehrt, nach der anschließenden Ecke parierte der Keeper dann sehenswert gegen einen wuchtigen Kopfball von Madlung.

Erst nach 25 Minuten hatten die Süddeutschen ihre erste hochkarätige Tormöglichkeit, als van Bommel aus zentraler Position am Strafraumrand nur um Zentimeter verzog. Nur wenige Sekunden später bot sich den Münchnern dann dank eines Wolfsburger Faux-pas die große Chance zur Führung: Madlung hatte Pizarro im Laufduell im Strafraum unnötig zu Fall gebracht, Referee Kinhöfer entschied auf Strafstoß. Jentzsch wählte das falsche Toreck, Podolski schoss souverän per Flachschuss ein (26.).

Der 23. Spieltag

Auch in der Folge zeigten die Bayern die bessere Spielanlage, ohne allerdings restlos spielerisch überzeugen zu können. Die zu passiven Wolfsburger waren bei ihren seltenen Offensivaktionen dagegen gefährlich. Hanke traf kurz vor dem Halbzeitpfiff nach Doppelpass mit Makiadi nur den Innenpfosten. Aufgrund der hochkarätigeren Torchancen der Augenthaler-Elf war die Führung für den Rekordmeister daher sogar ein wenig schmeichelhaft.

Die Hitzfeld-Elf startete druckvoll in den zweiten Abschnitt. Insbesondere in den ersten Minuten nach Wiederbeginn hatte die Hintermannschaft der Niedersachsen Probleme. Podolski verpasste nach Hereingaben von der rechten Seite in der Mitte zweimal nur knapp. Fast eine Kopie des 2:3-Anschlusstreffers in Madrid am Dienstag in der Champions League war dann das 2:0 für die Bayern durch van Bommel (55.). Nach Ablage von Schweinsteiger schoss der Niederländer das Leder per Aufsetzer ins linke Toreck.

Madlung, Lell

Lell verliert den Luftkampf mit Madlung: Am Ende aber gewannen die Bayern. imago

Danach kontrollierten die Bayern das Geschehen fast nach Belieben. Die Offensivbemühungen der Wolfsburger, die bereits in der ersten Hälfte trotz ihrer Gefährlichkeit nur äußerst sporadisch vorgetragen wurden, fanden nun praktisch gar nicht mehr statt. Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft der Bayern brachte die Niedersachsen dennoch noch einmal heran. Scheiterte "Joker" Boakye noch mit seiner Direktabnahme nach Flanke von Krzynowek, machte es Makiadi dann besser, der den Abpraller von Lahms Bein aufnahm und in die Maschen einschießen konnte (79.).

In der Schlussphase fehlte den Wolfsburgern allerdings die nötige Durchschlagskraft, um die Hitzfeld-Elf noch ernsthaft gefährden zu können. Nach dem Erfolg gilt es für die Bayern am nächsten Samstag in Berlin nachzulegen. Bereits am Dienstag trifft der VfL im DFB-Pokal-Viertelfinale auf Aachen.