Champions League

Paris-Trainer Thomas Tuchel über Kylian Mbappé: "Es ist normal, dass viele Trainer ihn wollen"

Zidane äußert sich zu seinem Landsmann

Tuchel über Mbappé: "Es ist normal, dass viele Trainer ihn wollen"

Thomas Tuchel ist froh, einen Spieler wie Kylian Mbappé in seinen Reihen zu haben.

Thomas Tuchel ist froh, einen Spieler wie Kylian Mbappé in seinen Reihen zu haben. imago images

Es ist kein Geheimnis, dass Reals Coach Zinedine Zidane Landsmann Mbappé gerne in seinem Team sehen würde. Er sei ein bisschen "in ihn verliebt", sagte "Zizou" am Montag auf der Pressekonferenz. "Ich kenne ihn seit einer langen Zeit. Aber jetzt ist er unser Gegner", machte der Coach der Madrilenen klar.

Auch Mbappés aktueller Trainer Thomas Tuchel äußerte sich zu diesem Thema. "Ich weiß nicht, wie viel Zidane in ihn verliebt ist, aber er ist unser wichtigster Spieler und wir sind sehr glücklich, dass er bei uns spielt. Manchmal ist es so, dass du jemanden liebst, den du nicht haben kannst. Unglücklicherweise für Zidane ist er unser Spieler", sagte der deutsche Coach. Aber der 46-Jährige äußerte durchaus Verständnis für die Aussage seines Pendants: "Er ist Franzose und es ist normal, dass er so antwortet, wenn sie ihn nach Mbappé fragen. Es ist normal für mich, dass viele Trainer ihn wollen. Aber das interessiert mich nicht." Vertrag hat der Franzose in Paris noch bis 30. Juni 2022. Und eines ist klar: Wird ihn tatsächlich ein Verein im Sommer holen, dann muss er ganz tief in den Geldbeutel greifen.

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Aber das ist alles Zukunftsmusik und reine Spekulation. Nun steht erst einmal ein Fußballspiel auf dem Programm. Das Hinspiel gewann PSG deutlich mit 3:0, ließ den Königlichen keine Chance. Aber mittlerweile haben sich die Blancos stabilisiert, holten aus den letzten sechs Pflichtspielen fünf Siege und ein Remis (Torverhältnis von 19:1). "Es ist das wichtigste Spiel der Saison. Wir spielen gegen ein sehr gutes Team und wir müssen vorbereitet sein", sagte Zidane.

Noch kein Gegentor für PSG

Ob es das wichtigste Spiel der Saison ist, sei mal dahingestellt, denn Real hat als Tabellenzweiter fünf Punkte Vorsprung auf den Dritten Brügge. Sprich, die Qualifikation für das Achtelfinale ist nicht wirklich in Gefahr. Aber natürlich wollen sich die Königlichen für das 0:3 revanchieren und die kleine Chance auf Rang eins wahren (aktuell fünf Punkte Rückstand auf PSG). Die Franzosen spielen bisher in der Champions League sehr souverän, gewannen alle vier Spiele und kassierten noch kein Gegentor.

Wieder Pfiffe für Bale?

Der Real-Angriff um den in diesem Jahr blendend aufgelegten Karim Benzema wird nun versuchen, die PSG-Defensive zum ersten Mal zu knacken. Zur Offensive der Königlichen gehört auch Gareth Bale, der beim 3:1 gegen Real Sociedad gnadenlos ausgepfiffen wurde. Die Fans der Blancos haben ihm seine Aussagen im Kreise der Nationalmannschaft samt Flaggengate noch nicht verziehen. Ob der Waliser am Dienstag seine nächsten Minuten im Bernabeu bekommt? "Morgen ist ein wichtiges Spiel für jeden. Auch für Gareth", hielt sich Zidane gewohnt bedeckt. Bale könnte durchaus seinen nächsten Einsatz bekommen, dass die Pfiffe dann ausbleiben, ist allerdings eher nicht zu erwarten.

mst