Bundesliga 2006/07, 10. Spieltag
18:15 - 57. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Helveg
Gladbach

18:21 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
Thijs
für Insua
Gladbach

18:24 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Takahara
für B. Köhler
Frankfurt

18:36 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
M. Weissenberger
für Thurk
Frankfurt

18:35 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
Degen
für Kluge
Gladbach

18:37 - 78. Spielminute

Tor 1:0
Takahara
Rechtsschuss
Vorbereitung Streit
Frankfurt

18:43 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Neuville
für Rafael
Gladbach

18:44 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Huggel
für M. Weissenberger
Frankfurt

18:46 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Zé Antonio
Gladbach

18:46 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Takahara
Frankfurt

18:47 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Ochs
Frankfurt

SGE

BMG

Helveg fliegt vom Platz

Frankfurt feiert zweiten Saisonsieg

Jubelt über das Tor des Tages: Frankfurts Takahara

Jubelt über das Tor des Tages: Frankfurts Takahara dpa

Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel ließ wiederum kräftig rotieren. Vasoski, Huggel, Huber und Takahara wurden nach dem 1:1 im Uefa Pokal gegen Celta Vigo durch Russ, Fink, Streit und Amanatidis ersetzt.

Der Gladbacher Coach Jupp Heynckes nahm nach der 0:2-Niederlage gegen Leverkusen ebenfalls einige Änderungen an seiner ersten Elf vor. Helveg und Levels ersetzten Svensson und Kirch, Polanski und Rafael begannen für Thijs und Neuville.

Zu Beginn des Spiels beharkten sich beide Teams im Mittelfeld, es kam zu etlichen kleinen Fouls. Darunter litt der Spielfluss. Keine Mannschaft hatte den richtigen Einfall um die Deckung der anderen zu überwinden. Den ersten Torversuch konnten dann die Gäste aus Gladbach für sich beanspruchen. In der 22. Minute setzte Rafael über halblinks an und zog aus zwanzig Metern ab. Sein Schuss landete weit neben dem Frankfurter Tor.

Der 10. Spieltag

In der 32. Minute konnte dann auch die Eintracht den ersten Torschuss verzeichnen. Streit hatte sich schön durchgesetzt und zog aus halblinker Position mit rechts ab, doch der Schuss wurde zur Ecke abgeblockt. Erst zum Ende der ersten Halbzeit versprühten die Hessen erste wirkliche Torgefahr. Ochs konnte sich auf dem rechten Flügel schön gegen Rafael durchsetzen und seine Flanke fand den Weg zu Amanatidis, der schön herangeeilt kam. Doch der Kopfball aus vollem Lauf ging etwa einen Meter neben dem Gladbacher Tor ins Aus (44.).

Frankfurt kam mit mehr Schwung aus der Kabine und konnte gleich zwei gute Möglichkeiten herausspielen. Erst wurde Amanatidis schön im Strafraum angespielt. Er behauptete den Ball und leitete ihn zu Spycher weiter. Der schaffte es, die Kugel am Tor von Keller vorbeizubugsieren (49.). Kurz darauf prüfte Fink den Gladbacher Keeper mit einem Schuss aus 25 Metern erfolglos. Von den Gästen war bis dato noch wenig zu sehen.

Die Frankfurter Nikolov, Takahara und Ochs freuen sich.

Nikolov, Takahara und Ochs freuen sich über den Frankfurter Heimsieg. dpa

In der 56. Minute sah schliesslich der bereits verwarnte Däne Helveg die zweite Gelbe Karte und musste vorzeitig vom Platz. Doch die Eintracht schlug aus der numerischen Überlegenheit kein Kapital. Lediglich ein Amanatidis-Kopfball, wieder nach Flanke von Ochs, strahlte Torgefahr aus, doch der Ball flog Keller direkt in die Arme.

Die Hessen hatten in der 69. Minute sehr viel Glück, als Schiedsrichter Wack zu Unrecht bei einem Tor von Compper auf Abseits entschied. Rafael hatte zuvor toll durchgesteckt. Einen Geistesblitz von Streit, der einen Freistoss schnell ausführte, konnte Takahara dann zur Führung nutzen. Der völlig allein gelassene Japaner schoss an Keller vorbei das Tor des Tages (78.). Zum Ende hin hätte vor allem Weissenberger den zweiten Treffer markieren müssen, als ihm allein vor Keller die Nerven versagten (86.). Es blieb in der hektischen Schlussphase beim knappen Sieg der Eintracht, die in der zweiten Hälfte etwas mehr in das Spiel investiert hatten.

Gladbach erwartet nun das schwere Heimspiel gegen Schalke, während die Eintracht den Weg in die Lausitz zu Energie Cottbus antreten muss.