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NFL: San Francisco 49ers schlagen Green Bay Packers - Patriots besiegen Cowboys

NFL, Week 12: San Francisco und New England bei 10:1

Auch Rodgers kann die 49ers nicht stoppen - Patriots-Sieg im Regen

Jubel in San Francisco und Foxborough

Jubel in San Francisco und Foxborough: Die 49ers und Patriots gewinnen die Topspiele. Getty Images (2)

San Francisco 49ers - Green Bay Packers 37:8

Ein paar Tests hat dieses Team schon bestanden, in der Nacht auf Montag (MEZ) sicher den schwierigsten: Die 49ers bleiben das beste Team der NFC. Nach einem mehr als eindeutigen Heimsieg gegen die eigentlich so offensivstarken Green Bay Packers darf sich San Francisco nun berechtigte Hoffnungen auf eine Bye Week zu Beginn der Play-offs machen.

In einer sehr einseitigen Partie kam von Aaron Rodgers & Co. in Abschnitt eins rein gar nichts, stattdessen marschierten die Niners wie gewohnt vorneweg. Einen frühen Fumble von Rodgers nutzte San Franciscos Running Back Tevin Coleman zu einem Zwei-Yard-Rush-Touchdown. Die Hausherren legten noch drei Field Goals und einen sehenswerten 42-Yard-Touchdown von Rookie-Receiver Deebo Samuel drauf - schon zur Pause stand es 23:0.

In die zweite Hälfte kamen die Packers zwar besser und verkürzten nach einem Touchdown von Receiver Davante Adams und der anschließenden Two-Point-Conversion auf 8:23, doch die Antwort von Jimmy Garoppolo folgte prompt: Der ehemalige Patriot fand den gerade erst genesenen Tight End George Kittle für einen spektakulären 61-Yard-Touchdown zur endgültigen Entscheidung. Von Green Bay kam nichts mehr, stattdessen legte Niners-Back Raheem Mostert noch einen 15-Yard-Rush-Touchdown drauf. San Francisco steht nun bei einer 10:1-Bilanz, die Packers kämpfen mit den Vikings um die Krone in der NFC North (beide 8:3).

New England Patriots - Dallas Cowboys 13:9

Im Dauerregen von Foxborough war es eine Frage, wer mit den schwierigen Umständen besser zurechtkommt. Die Antwort: Natürlich New England. Die Patriots konnten sich wieder mal auf ihre überragende Defense verlassen und schickten die Cowboys ohne Touchdown zurück nach Dallas.

Tom Brady profitierte schon früh von einem geblockten Punt seiner Special-Teams-Einheit und fand Rookie N'Keal Harry für seinen ersten NFL-Touchdown in der Endzone. Nur wenige Plays später schlug Cornerback Stephon Gilmore zu und fing in Man-Coverage gegen Cowboys-Receiver Amari Cooper seine vierte Interception der Saison. Offensive Highlights waren unter den Bedingungen Mangelware, stattdessen legten beide Teams noch Field Goals nach, aus Sicht der Texaner jedoch eins zu wenig. Die Patriots spielten es klug herunter und sammelten so ihren zehnten Saisonsieg (bei einer Niederlage). Durch die Niederlage der Cowboys bleibt die schwache NFC East dagegen weiter offen; Dallas (6:5) führt vor Philadelphia (5:6).

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mkr