Bundesliga 2006/07, 7. Spieltag
15:52 - 22. Spielminute

Tor 1:0
Hashemian
Rechtsschuss
Vorbereitung Bruggink
Hannover

15:57 - 27. Spielminute

Foulelfmeter
Tarnat
verschossen
Hannover

16:43 - 56. Spielminute

Tor 1:1
Meier
Linksschuss
Vorbereitung Huggel
Frankfurt

16:44 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Kyrgiakos
Frankfurt

16:50 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
S. Schröter
für Stajner
Hannover

16:51 - 65. Spielminute

Spielerwechsel
Takahara
für Thurk
Frankfurt

16:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Rosenthal
für Brdaric
Hannover

17:10 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
B. Köhler
für Streit
Frankfurt

17:17 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel
Russ
für M. Fink
Frankfurt

H96

SGE

96 muss weiter auf ersten Heimsieg warten

Frankfurt weiter unbesiegt

Noch optimistisch: Dieter Hecking

Noch unbesiegt, aber auch ohne Heimsieg: Dieter Hecking dpa

96-Coach Dieter Hecking musste im Vergleich zum Remis in Dortmund auf seinen Kapitän Lala verzichten: Der Albaner hatte sich im Länderspiel gegen die Niederlande am Knie verletzt. Außerdem blieb Yankov zunächst draußen. Neu in der Startelf dafür Bruggink und Hashemian. Gäste-Coach Friedhelm Funkel ließ gegenüber dem Unentschieden zu Hause gegen Hamburg weiter rotieren. Nicht von Beginn an dabei waren dieses Mal Cimen, Köhler und Takahara. Dafür liefen Fink, Streit und Torjäger Thurk auf.

In der Anfangsphase durften die gut 34.000 Zuschauer einem munteren Spielchen beiwohnen. Hin und her wogte die Partie, da beide Mannschaften den schnellen Weg nach vorne suchten. Größere Einschusschancen blieben aber zunächst noch Mangelware. Das änderte sich in der 22. Minute: Bruggink passte wunderbar in den Lauf von Hashemian, der Keeper Pröll aussteigen ließ. Den ersten Versuch konnte Ochs zwar noch abblocken, doch im Nachfassen netzte der Iraner ein.

Die Eintracht zeigte sich wenig geschockt. Im Gegenteil, fast im Gegenzug hatte Meier die Riesenchance zum Ausgleich. Doch er köpfte eine Flanke von Streit aus kurzer Distanz über den Querbalken.

Insgesamt bekamen die Gastgeber aber jetzt immer mehr Oberwasser. Sie versäumten es jedoch entscheidend nachzulegen. Sogar ein Elfmeter blieb ungenützt: Fink hatte Huszti im Strafraum von den Beinen geholt. Doch Tarnat per Elfmeter und Brdaric im Nachschuss scheiterten am glänzend reagierenden Pröll (27.). Damit hielt Pröll auch den dritten Elfmeter der Saison.

Die Frankfurter Angriffsbemühungen erlahmten zusehends. Das lag auch daran, dass die 96-Hintermannschaft um Zuraw und Vinicius fast nicht mehr zuließ. Dennoch wäre mit dem Halbzeitpfiff fast der Ausgleich gefallen. Thurk hatte sich in den Rücken der Abwehr geschlichen, drosch das Leder aber alleine vor Enke über den Kasten.

Hannover begann den zweiten Abschnitt verhalten. Man wollte die Eintracht kommen lassen, aber die kam zunächst nicht. Zu umständlich und zu wenig zielstrebig spielten die Hessen in dieser Phase. Dennoch fiel wie aus heiterem Himmel der Ausgleich. Die Hannoveraner Hintermannschaft agierte in einer Situation nicht konsequent genug und erlaubte Huggel eine Schusschance. Enke konnte zwar zunächst parieren, doch Meier stand goldrichtig und staubte zum 1:1 ab (56.).

Torschütze Meier nimmt Glückwünsche entgegen

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Torschütze Meier nimmt Glückwünsche entgegen. dpa

Der Schock über den Ausgleich war den Niedersachsen deutlich anzumerken. Immer mehr Fehler schlichen sich in ihr Aufbauspiel ein. Da auch die Frankfurter wenig Konstruktives zustande brachten, wurde das Spiel immer zerfahrener.

Der 7. Spieltag

Erst in der Schlussviertelstunde nahm die Partie noch einmal Fahrt auf. Beide Teams hatten Chancen, das Spiel noch für sich zu entscheiden. Auf Hannoveraner Seite rettete Cherundolo gegen einen wuchtigen Kopfstoß von Huggel auf der Linie (77.). Auf der anderen Seite sorgte der eingewechselte Rosenthal für frischen Wind. Aber sowohl seiner Direktabnahme als auch seinem Kopfball aus 11 Metern fehlten Präzision und Druck.

Hannover muss nächste Woche sein Glück in Gelsenkirchen suchen, während Frankfurt gut gerüstet in das UEFA-Cup-Duell gegen Palermo gehen kann.